Hoffen – Helfen – Heilen
21. Dezember 2022

200 Jahre Hotel Hosser - 1.000 Euro für die Leukämiehilfe 

Traditionsgasthaus in Idar-Oberstein unterstützt die Stefan-Morsch-Stiftung 

Gastfreundschaft liegt Familie Hosser schon seit Generationen im Blut: In diesem Jahr feiert das Hotel-Restaurant in Idar-Oberstein sein 200-jähriges Bestehen. Weil Inhaber Wolfgang Hosser nicht nur das Wohlergehen seiner Gäste am Herzen liegt, sondern auch Menschen in Not, hat er sich etwas ausgedacht, das sogar Leben rettet: Er spendet 1.000 Euro an die Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands erste Stammzellspenderdatei. 

Gemeinsam Gutes tun

„Wohlfühlen mit Tradition“ lautet das Motto des Gastbetriebs, das in geschwungenen Buchstaben auf der Rezeptionstheke Gäste willkommen heißt. „Das unsere Besucher zufrieden unser Haus verlassen ist unser Antrieb. Doch was gibt es wichtigeres als das Leben? Schwere Erkrankungen wie Krebs und Leukämie können jeden treffen. Ich bin froh, dass es euch gibt und ihr für Betroffene in dieser Ausnahmesituation da seid“, erklärt Wolfgang Hosser bei der Überreichung des symbolischen Spendenschecks. Fabian Korb von der Stefan-Morsch-Stiftung, nimmt ihn entgegen: „Wir freuen uns, dass wir diesen großen Rückhalt in der Region haben und sind stolz auf das entgegengebrachte Vertrauen in unsere Arbeit. Ganz herzlichen Dank!“ Zusammengekommen ist die Summe im Rahmen des Jubiläumsfests – durch den Verkauf von Essen und Getränken. „Dabei wurden wir von zwei Partnern kräftig unterstützt. Der C und C Großeinkauf Bingen sponserte Würstchen und die Kirner Privatbrauerei Bier. Fast von Beginn an wird bei uns übrigens Kirner Bier ausgeschenkt“, verrät Wolfgang Hosser.    

Stiftung hilft betroffenen Familien und fördert Forschungsprojekte

Die Stefan-Morsch-Stiftung mit Sitz in Birkenfeld blickt zwar nicht auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück, doch die Leukämie- und Tumorhilfe hat hier seit mehr als 35 Jahren Tradition. Ein Ziel der gemeinnützigen Einrichtung ist es, Betroffene und ihre Angehörigen finanziell zu unterstützen, wenn sie durch die Erkrankung in Not geraten sind. Ein weiteres Anliegen von Deutschlands erster Stammzellspenderdatei ist es Menschen zu überzeugen, sich als Stammzellspender:innen registrieren zu lassen. Mit Hilfe von Geldspenden werden die Registrierungskosten dieser neuen, potenziellen Lebensretter finanziert. Für jede Typisierung fallen der gemeinnützigen Organisation rund 40 Euro Kosten an. Darüber hinaus wird in Forschungsvorhaben investiert mit dem Ziel, die Behandlung und Versorgung von Erkrankten zu verbessern. Fabian Korb betont: „Was sich seit der Gründung der Stiftung nicht geändert hat, ist: Nur mit der Solidarität möglichst vieler Menschen können wir helfen und Leben retten.“ 

Wie du die Arbeit der Stiftung finanziell unterstützen kannst, erfährst du unter Geld spenden.

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