Passendes Match
„Wenn’s passt, spende ich!“ Das war der erste Gedanke von Alice, als sie im August vergangenen Jahres den Anruf erhielt, dass sie als mögliche Stammzellspenderin infrage kommt. Um herauszufinden, ob die 28-Jährige wirklich spenden kann, wurde zuerst eine umfassende Voruntersuchung inklusive einer Blutprobe durchgeführt. Im September bekam Alice dann die Bestätigung, dass sie wirklich ein passendes Match ist und einem erkrankten Menschen helfen kann.
Vier Tage vor der Spende begann die Vorbereitung. Ein wichtiger Teil der Vorbereitung ist das Anregen der Stammzellproduktion. Hierfür musste sich Alice selbst ein Medikament spritzen: „Ja, etwas Überwindung hat es gebraucht – aber es war wirklich halb so wild“.
Gedanken an die Empfängerin
Die Zeit vor der Spende war nicht nur geprägt von medizinischen Voruntersuchungen und Medikamenten. In den Tagen vor der Spende beschäftigte Alice vor allem eine Frage: „Wie geht es der Person auf der anderen Seite?“ Die Vorstellung, dass ein Teil von ihr das Leben eines anderen Menschen grundlegend verändern könnte, war für sie dabei ebenso bewegend wie motivierend.
Die eigentliche Spende dauerte etwa fünf Stunden. Dabei wurden die Stammzellen durch eine Zentrifugation aus ihrem Blut gefiltert und in einer Maschine gesammelt. Das verbleibende Blut wurde direkt in den Blutkreislauf zurückgeleitet. Noch am selben Tag wurden ihre Stammzellen zu einer 70-jährigen Frau aus Frankreich, transportiert. Auch nach der Spende dachte Alice oft an die Empfängerin. Sie wünschte sich von ganzem Herzen, dass die Stammzellen gut anwachsen und es ihr schnell wieder besser geht.
Gedanken an die Spenderin
Doch nicht nur Alice macht sich Gedanken um die Person auf der anderen Seite. Ende November erreichte sie eine Postkarte der Empfängerin. Darin stand, dass ihr Leben ohne diese Spende nicht mehr dasselbe wäre. „Diese Worte haben mich tief berührt und mir gezeigt: Ich habe wirklich etwas bewirken können.“

Registrieren und Hoffnung schenken
Eine Stammzellspende ist für viele Patient:innen oft die letzte Hoffnung. Wer sich registriert, kann im entscheidenden Moment genau die Person sein, die diese Hoffnung schenken kann. Alice fasst ihre Erfahrung so zusammen: „Ein winziger Teil von dir kann das größte Geschenk für jemand anderen sein.“
Wenn du das größte Geschenk für einen Menschen in Not sein willst, kannst du dir hier einfach und schnell ein Registrierungsset nach Hause bestellen. Die Geschichte aus Alices Perspektive kannst du auf unserem Instagram-Kanal nachlesen.