Bastian ist 40 Jahre alt und lebt mit seiner Familie in der Nähe von Braunschweig. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seinen Kindern und seiner Lebensgefährtin. Schon seit vielen Jahren ist er bei der Stefan-Morsch-Stiftung als Stammzellspender, mit der Hoffnung irgendwann helfen zu können, registriert.
Nach Jahren des Wartens
Tage vergehen, die Wochen ziehen ins Land. Aus Monaten werden Jahren. Trotzdem kommt der Moment irgendwie unerwartet: „Eines Abends hatte ich einen entgangenen Anruf aus Birkenfeld auf meinem Handy. Ich habe zurückgerufen und mir wurde erklärt, dass ich als potenzieller Stammzellspender in Frage komme.“

Nachdem Bastian der Spende zusagt, beschäftigt ihn vor allem ein Gedanke: „Vor der Entnahme war meine größte Sorge, dass ich kurzfristig krank werde und sich somit die Spende weiter verschiebt.“ Die Vorbereitungsphase verläuft jedoch problemlos. Die notwendigen Spritzen, die dafür sorgen, dass die Produktion von Stammzellen angeregt werden, verträgt er gut. Die eigentliche Stammzellspende per Apherese verläuft ebenfalls ohne Komplikationen. Obwohl die Spende mit rund fünfeinhalb Stunden einiges an Zeit in Anspruch nimmt, erinnert sich Bastian positiv daran zurück. Besonders sticht für ihn die Betreuung vor Ort heraus: „Die Kollegen vor Ort waren sehr nett und haben mich sehr gut betreut.“ Obwohl er nach seiner Spende zunächst etwas erschöpft ist, fühlt er sich direkt am nächsten Tag wieder vollständig fit.
Mit seiner Spende verbindet Bastian vor allem einen Wunsch: „Als Spender wünsche ich mir natürlich, dass dem oder der Stammzellempfänger:in durch meine Spende geholfen wird und im besten Fall sogar die Krankheit geheilt werden kann.“
Hoffnung auf Heilung
Erst während seines Aufenthalts in der Entnahmeeinrichtung beginnt er darüber nachzudenken, wer die Spende erhalten könnte. Ob Kind oder Erwachsener, Mann oder Frau oder vielleicht jemand aus einem anderen Land. Je länger er darüber nachdenkt, wird ihm eines bewusst: „Das Alles ist aber im Grunde nebensächlich, denn das Wichtigste ist für mich, dass dem Empfänger oder der Empfängerin die Möglichkeit auf eine Heilung seiner Krankheit gegeben wird.“ Nach der Spende erfährt Bastian schließlich, dass seine Stammzellen an einen männlichen Empfänger im Rentenalter aus Deutschland gehen.
Heute ist er fest davon überzeugt, dass sich eine Registrierung lohnt: „Ich finde es sehr wichtig, sich typisieren zu lassen, da der Aufwand sehr gering ist und ich mit einer Spende etwas Gutes tue und gegebenenfalls sogar Leben retten kann.“
Die gesamte Geschichte aus Bastians Perspektive kannst du auf unserem Instagram-Kanal nachlesen. Du möchtest helfen und vielleicht eines Tages Leben retten? Dann bestelle dir jetzt ganz einfach über unsere Homepage dein Registrierungsset für zu Hause und werde Teil der weltweiten Stammzellspenderdatei.