30. September 2019

Dow-Mitarbeiter sind Partner im Kampf gegen Leukämie

Für die Mitarbeiter des Unternehmens Dow am Standort Wiesbaden dreht sich normalerweise alles um Silikon. Aber das Unternehmen kann noch mehr: Um die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke zu unterstützen, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Typisierungsaufruf mit der Stefan-Morsch-Stiftung gestartet. Damit nicht genug: Werksleiter Jean-Philippe Meyer übergab einen Spendenscheck über 3000 Euro zugunsten der Birkenfelder Stiftung.

Leukämie: Stammzellspende kann Leben retten

Leukämie kann jeden treffen. Jedes Jahr erkranken mehr als 11.000 Menschen in Deutschland daran. Helfen Chemo und Bestrahlung nicht, ist die Transplantation gesunder Blutstammzellen die letzte Chance auf Weiterleben. Die Stefan-Morsch-Stiftung mit Sitz in Birkenfeld (Rheinland-Pfalz) ist Deutschlands erste Stammzellspenderdatei. Seit mehr als 30 Jahren leisten die heute rund 100 Mitarbeiter Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke. Ein Ziel der Stiftung ist es, Menschen zu werben, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. Obwohl weltweit rund 36 Millionen Spender registriert sind, wird noch nicht für jeden Patienten ein genetisch passender gefunden. „Jeder Einzelne zählt im Kampf gegen Blutkrebs“, weiß Christian Victora, der die Idee zur Hilfsaktion beim Familientag hatte.

Dow-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lassen sich typisieren

Die Speichelproben der Mitarbeiter, die sich während des Fests registrieren ließen, werden im Labor der Stiftung auf die transplantationsrelevanten Merkmale analysiert und in der Datei gespeichert. Danach steht man weltweit als möglicher Lebensretter für Leukämiekranke zur Verfügung. Mithilfe von Spendengeldern wie von Dow werden die Registrierungskosten von je rund 40 Euro finanziert, die bei jeder einzelnen Typisierung anfallen. Außerdem unterstützt die Datei auch Patienten, die durch ihre Erkrankung in finanzielle Notlagen geraten sind.(az)