Wenn Motorsport-Begeisterung und soziales Engagement zusammentreffen: Die Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands erste Stammzellspenderdatei, überreicht den Organisatoren der SimRacing Expo und dem Team von Grid and Go den Lebensretter-Cup. Diese Auszeichnung ist ein Zeichen der Anerkennung und ein Dankeschön für die seit drei Jahren anhaltende Unterstützung der Leukämiehilfe.

Seit 2023 haben Fans des Simracing-Sports die Möglichkeit sich während der SimRacing Expo in Dortmund am Typisierungsstand der gemeinnützigen Organisation als potenzielle Stammzellspender:innen zu registrieren. Das geht ganz einfach: Einverständniserklärung ausfüllen, Gesundheitsfragen beantworten und eine Speichelprobe abgeben – fertig! Um diese lebensrettende Mission auch auf die virtuellen Rennstrecken zu bringen und noch mehr Aufmerksamkeit zu erregen, kreiert Grid and Go digitale Rennautos im Design der Stiftung – zudem organisierten sie in diesem Jahr einen Sportwagen von Manthey Racing als Blickfang für den Messestand.
Junge Menschen sind besonders als Stammzellspender:innen gefragt
Aus dieser Kooperation gingen bereits mehr als 300 Typsierungen und ein potenzieller Lebensretter hervor. Fabian Korb, Koordinator im Team der Spenderneugewinnung, erklärt: „Partner wie die SimRacing Expo und Grid and Go sind für uns und unsere Arbeit von unschätzbarem Wert. Ohne sie könnten wir viele junge, engagierte Menschen gar nicht erreichen.” Dabei eignen sich diese oft besonders gut als Stammzellspender:innen. Das hat medizinische Gründe: Mit zunehmendem Alter produziert der Körper mehr Antikörper, während sich die Zellteilung verlangsamt – beide Faktoren können für eine erfolgreiche Stammzelltransplantation entscheidend sein.

Wie spendet man Stammzellen?
Stammzellen werden auf zwei Arten entnommen: Die häufigste Methode ist die sogenannte Apherese. Das wird in einem speziellen Entnahmezentrum ambulant gemacht und dauert drei bis fünf Stunden. Dabei ist man mit beiden Armen an ein Gerät angeschlossen, das die Stammzellen aus dem Blut filtert. Wesentlich seltener erfolgt die Knochenmarkentnahme – niemals aus dem Rückenmark! Dabei wird in Vollnarkose der Beckenkamm punktiert und Knochenmark entnommen. Das dauert etwa eine Stunde und ist mit einem kurzen Klinikaufenthalt verbunden.
Unterstütze auch du die Arbeit der Stiftung: In unserer Broschüre Veranstalter:innen gegen Leukämie erfährst du mehr über Kooperationsmöglichkeiten mit uns.
Du hast Fragen dazu? Dann wende dich doch direkt an uns:
