Leben retten einfach gemacht
Nach der Registrierung bei der Stefan-Morsch-Stiftung hat Johannes nun per Apherese Stammzellen gespendet. Die meisten Menschen können sich unter diesem zunächst abstrakt wirkenden Begriff nicht viel vorstellen. Was erstmal technisch und vielleicht sogar beängstigend klingt, ist in der Realität ein gut organisierter und unkomplizierter Prozess, der Leben retten kann. Johannes hat diesen Prozess vor Kurzem durchlaufen und damit seinem genetischen Zwilling eine neue Lebenschance gegeben.
Vor der eigentlichen Spende wird ein Botenstoff verabreicht, der die Produktion von Stammzellen anregt und diese in das periphere Blut freigibt. Sobald das passiert, können die Stammzellen dort herausgefiltert werden. Für diesen Vorgang wurden Johannes an beiden Armen Zugänge gelegt. Eine Seite entnahm ihm Blut und leitete dieses in ein spezielles Gerät, welches die Stammzellen von den übrigen Blutbestandteilen trennte und sammelte. Das verbleibende Blut wurde über den zweiten Zugang zurück in den Körper geführt. Pro Minute durchliefen rund 50 ml seines Blutes diesen Kreislauf.

Leben retten per Express
„Das hört sich alles aufregend an, während der Spende merkt man davon aber eigentlich gar nichts. Ich hatte nicht einmal ein komisches Gefühl, schon gar keine Schmerzen.“ Statt Unsicherheit blieb vor allem das Gefühl, gut aufgehoben zu sein. „Die Stefan-Morsch-Stiftung sowie das Entnahmezentrum begleiteten den gesamten Spendeprozess mit höchster Sorgfalt und ließen keinen Raum für Zweifel“, erwähnt Johannes lobend.
Da die Übertragung von Stammzellen meist die letzte Möglichkeit für Patient:innen bietet, ist ein schneller Transport notwendig. Die Stammzellen von Johannes wurden daher noch am selben Tag zu seinem genetischen Zwilling in die USA geflogen.
Johannes fasst seine Erfahrung mit den Worten „Eine Stammzellspende hat nahezu keinen Preis und dennoch einen unbezahlbaren Wert“, zusammen.
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