25. April 2026

Joshua: „Mit so einer „einfachen” Sache einem Menschen eine neue Chance zu geben. Für mich ist das unbeschreiblich.“

Joshua ist 24 Jahre alt und arbeitet als Polizeikommissar. Privat spielt Joshua leidenschaftlich gerne Handball. Während seines dualen Studiums hat sich der damals 18-Jährige zum ersten Mal mit dem Thema Stammzellspende auseinandergesetzt und sich direkt danach typisieren lassen.

Nachdem es jahrelang ruhig geblieben ist und Joshua nicht mehr damit gerechnet hat, jemals gebraucht zu werden, erhielt er im Sommer vergangenen Jahres einen Anruf. Auf der anderen Seite des Hörers war eine Mitarbeiterin der Stefan-Morsch-Stiftung. Obwohl ihn der Anruf im ersten Moment überrumpelte, stimmte Joshua direkt begeistert zu: „…als mir gesagt wurde, dass ich als möglicher Spender infrage komme, war ich sofort Feuer und Flamme.“

Nach einer Voruntersuchung stand fest, dass er als passender Spender seinem genetischen Zwilling eine neue Hoffnung geben kann. „Was für ein Privileg. Mit so einer „einfachen“ Sache einem Menschen eine neue Chance zu geben. Für mich ist das unbeschreiblich.“ Für Joshua begann damit eine besondere Reise, die von Anfang an gut begleitet wurde. Mit der Unterstützung der Stiftung wurde von der Anreise über die Verpflegung bis hin zur eigentlichen Spende bis ins Detail alles geplant. „Der Ablauf war super unkompliziert. (…) Die Stammzellspende selbst verlief wie eine größere Blutspende und dauerte bei mir etwa fünf Stunden.“

Ehrliche Einblicke in den Ablauf

Joshua spricht offen über seine Erfahrungen. Auch die Nachteile lässt er dabei nicht aus: „Ich will ehrlich sein: Vorher bekommt man Spritzen, die bei mir leichte Knochen- und Kopfschmerzen ausgelöst haben. Klingt erstmal nicht so geil, aber es war wirklich auszuhalten.“ Doch für ihn überwiegen trotzdem die Vorteile: „Was sind da schon ein paar Kopfschmerzen und fünf Stunden Zeit, wenn man dadurch ein Leben retten kann?“

Ein emotionaler Moment

Besonders bewegend war für ihn die Nachricht: „Am Tag nach der Spende kam dann der emotionalste Moment. Ich erfuhr, dass meine Stammzellen an eine Frau Ende 60, Anfang 70 aus Deutschland gehen würden. In diesem Moment wurde mir richtig bewusst, was das bedeutet. Ich hoffe so sehr, dass ich ihr und ihrer Familie noch viele schöne gemeinsame Jahre schenken konnte.“

Joshua möchte andere jetzt dazu motivieren, seinem Vorbild zu folgen: „Ich appelliere an jeden: Lasst euch bitte typisieren! Die Stefan-Morsch-Stiftung begleitet euch durch den gesamten Prozess und das völlig transparent, verständlich und mit maximaler Fürsorge. Ich würde es jederzeit wieder tun.“

Du bist noch nicht als Stammzellspender:in registriert, möchtest aber zukünftig als potenzielle:r Lebensretter:in zur Verfügung stehen? Hier kannst du einfach und schnell unser Registrierungsset nach Hause bestellen. Die Geschichte aus Joshuas Perspektive kannst du auf unserem Instagram-Kanal nachlesen.


Werde
Lebens-
retter:in

Jetzt registrieren Slogan