Blutkrebspatient:innen und deren Angehörigen helfend zur Seite stehen – das ist nach wie vor die Mission der Stefan-Morsch-Stiftung. Als Deutschlands erste Stammzellspenderdatei kämpft die Stiftung seit vierzig Jahren gegen Leukämie. Seit über 20 Jahren übernimmt sie auch die Funktion des nationalen Spenderregisters in Luxemburg. Eine von zwei luxemburgischen Initiativen, das „Plooschter Projet“, unterstützt nun erneut die Arbeit der Stiftung, indem sie 5.000 Euro spendet. Stellvertretend für die Stefan-Morsch-Stiftung nahm Tom Brenner, stellvertretender Leiter der Stammzellspenderdatei, den Spendenscheck entgegen.

Internationale Zusammenarbeit
Hinter dem Plooschter Projet steht unter anderem der an Leukämie erkrankte Gründer Yannick Lieners. Gemeinsam mit seinem Team leistet er nicht nur wertvolle Aufklärungsarbeit, sondern organisiert auch in Zusammenarbeit mit der Stiftung regelmäßig Typisierungsaktionen im Nachbarland organisiert und ruft zu Geldspenden auf. Ziel ist es, möglichst viele potenzielle Stammzellspender:innen zu registrieren und damit die Chancen von Patientinnen und Patienten auf eine lebensrettende Transplantation zu erhöhen.
Finanzierung neuer Lebenschancen
Für jede Registrierung entstehen Kosten von rund 40 Euro. Diese werden unter anderem durch Spenden finanziert. Die aktuelle Unterstützung über 5.000 Euro leistet einen wertvollen Beitrag, weitere Menschen als potenzielle Lebensretter:innen in die Spenderdatei aufzunehmen und die internationale Suche nach passenden Stammzellspender:innen zu stärken. Umgerechnet können von dieser Summe 125 Neuregistrierungen finanziert werden.
Die Zusammenarbeit zwischen der luxemburgischen Initiative und der Stiftung zeigt, wie wichtig grenzüberschreitendes Engagement in der Leukämiehilfe ist. Jede neue Registrierung kann für Betroffene weltweit eine entscheidende Chance auf Leben bedeuten.