Hoffen – Helfen – Heilen
23. Oktober 2021

Lilli Assmuth: "Ich hoffe darauf, ihm ein besseres Leben zu ermöglichen."

Die 20-jährige Lilli aus Koblenz war sofort zur Stelle, als sie unseren Anruf bekam: „Ich habe für einen 60-jährigen US-Amerikaner Stammzellen gespendet. Es macht mich super stolz, dass ich da helfen konnte! Hoffentlich kann er jetzt wieder ein schönes Leben haben. Ich studiere im dritten Semester Grundschullehramt. Bei meiner ersten Blutspende vor zwei Jahren war die Stefan-Morsch-Stiftung ebenfalls vor Ort. Da habe ich mich direkt registriert. Dann, vor ein paar Wochen, hat sich tatsächlich die Stiftung gemeldet: Ich wäre möglicherweise eine passende Lebensretterin! Ich habe mich riesig gefreut über die Möglichkeit, einem anderen Menschen das Leben zu retten.

Bis zur Spende musste ich natürlich einmal komplett auf den Kopf gestellt werden: Es wurden einige Voruntersuchungen gemacht, damit ich meinem Empfänger zum Beispiel keine bei mir noch unentdeckte Krankheit mitgebe. Meine Stammzellentnahme sollte peripher stattfinden, das heißt, ähnlich wie beim Plasmaspenden, werden die Zellen in einem Gerät aus meinem Blut gefiltert. Danach fließt es wieder in meinen Körper zurück. Vom Blutspenden wusste ich, dass ich häufig mit Kreislaufproblemen zu kämpfen habe. Dementsprechend hatte ich auch Respekt vor meiner Stammzellspende. Das war allerdings unbegründet. Auch wenn mich die Entnahme angestrengt hat und ich danach schlapp und müde war, habe ich doch wenig investieren müssen. Besonders im Vergleich dazu, was mein Empfänger durchmachen muss. Hoffentlich konnte ich ihm ein besseres Leben ermöglichen!“

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