30. Mai 2026

Lukas: „Es ist ein sehr schönes Gefühl, zu wissen, dass man jemandem neue Hoffnung geschenkt hat."

Lukas ist 27 Jahre alt, arbeitet im Personalbereich und lebt in der Nähe von Trier. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit Freunden oder auf dem Fußballplatz. Die Wahrscheinlichkeit mit einer Stammzellspende potenziell ein Leben zu retten, liegt bei circa einem Prozent. Dass er einmal dazu gehören würde, hätte er lange nicht gedacht. 

Aus persönlicher Betroffenheit wird echtes Engagement

„Durch die Erkrankung eines Freundes wurde ich auf die Möglichkeit einer Stammzellspende aufmerksam“, erzählt Lukas. Während andere jahrelang warten oder sogar niemals benötigt werden, dauert es bei ihm gerade einmal ein Jahr, bis er einen Anruf der Stefan-Morsch-Stiftung erhielt. „Zuvor hätte ich nie damit gerechnet, doch als ich die Nachricht erhielt, war mir sofort bewusst, dass ich spenden möchte.“  

Nach weiteren Blutuntersuchungen erhielt Lukas schließlich grünes Licht für die Stammzellspende. Danach ging es direkt an die Terminplanung für die Entnahme. Während des gesamten Prozesses fühlte er sich jederzeit gut begleitet: „Ich wurde hervorragend betreut und alle meine Fragen wurden beantwortet, sodass ich immer das Gefühl hatte, gut aufgehoben zu sein.“ 

Vor der Spende selbst hatte Lukas zunächst Respekt. Rückblickend sagt er jedoch, dass die Entnahme „viel schneller und unkomplizierter“ verlief, als er erwartet hatte. Da er per Apherese spendete, wurden seine Stammzellen am Tag der Entnahme aus seinem Blut herausgefiltert und in einer Maschine gesammelt. Das restliche Blut wurde anschließend in seinen Kreislauf zurückgeleitet. 

Kleine Entscheidung, große Wirkung

Nach der Stammzellspende konnte Lukas schnell wieder in seinen gewohnten Alltag zurückkehren. Besonders das Wissen, einem anderen Menschen geholfen zu haben, bewegt ihn bis heute. „Es ist ein sehr schönes Gefühl, zu wissen, dass man jemandem neue Hoffnung geschenkt hat.“ Mittlerweile weiß Lukas, dass seine Stammzellen an einen 50-jährigen Mann aus Deutschland gingen. Die Hoffnung, den Empfänger eines Tages persönlich kennenzulernen, begleitet ihn weiterhin. 

Seine Botschaft an andere ist eindeutig: „Obwohl leichte Nebenwirkungen auftreten können, kann ich jedem empfehlen, sich ebenfalls zu registrieren. Die Nebenwirkungen sind absolut erträglich und wenn man weiß, dass man einem anderen Menschen helfen kann, nimmt man sie gerne in Kauf.“ 

Oft braucht es nur eine kleine Entscheidung, um Großes zu bewirken. Wenn du dich wie Lukas dafür entscheiden möchtest, dich als potenzielle:r Stammzellspender:in zur Verfügung zu stellen, kannst du dir über unser Online-Formular ein Registrierungsset nach Hause bestellen lassen. Vielleicht kannst auch du deinem genetischen Zwilling eines Tages Hoffnung schenken. Die ganze Geschichte aus Lukas Perspektive findest du auf unserem Instagram-Kanal. 


Werde
Lebens-
retter:in

Jetzt registrieren Slogan