23. September 2016

Luxemburger fördern Leukämiehilfe

Nicht nur in Luxemburg macht sich das „Plooschter Projekt“ für die Hilfe für Blutkrebskranke stark. Bei ihrem Besuch der Stefan-Morsch-Stiftung übergab die Gruppe einen Scheck über 25 000 Euro an Stiftungsgründer Emil Morsch. Spendengelder werden zur Finanzierung der Laborkosten eingesetzt. Bei jeder Typisierung fallen rund 40 Euro an.  Darüber hinaus hat sich die Stiftung zum Ziel gesetzt, Patienten und ihren Angehörigen zur Seite zu stehen. Die Stiftung gibt daher im Notfall finanzielle Hilfen. So können ungedeckte Kosten des Patienten, die durch eine Leukämie-Erkrankung entstanden sind und zu einer wirtschaftlichen Notlage geführt haben, übernommen werden.
Das Plooschter Projekt ist von Yannick Lieners ins Leben gerufen worden. Bei ihm wurde im Alter von 25 Jahren eine chronische, myeloische Leukämie diagnostiziert. Er kann seine Form von Leukämie mit Pillen behandeln. Im Laufe der Therapie kann es sein, dass er auf eine Stammzellen- oder Blutspende angewiesen ist, was aber eher unwahrscheinlich ist. Es gibt jedoch Patienten, die unter einer schwereren Form der Leukämie erkrankt sind und diese Patienten sind auf eine Stammzellenspende angewiesen. Leider findet in Luxemburg jeder dritte Patient keinen passenden Spender, weil nicht genug Menschen registriert sind. Um diesen Menschen zu helfen, hat er sich dazu entschieden, das „Pflaster Projekt“ ins Leben zu rufen.(az)

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