Familienvater, Bundeswehrsoldat und Lebensretter
Marc ist 47 Jahre alt, verheiratet und zweifacher Familienvater. Seit fast 30 Jahren dient er bei der Bundeswehr und ist aktuell in München stationiert. Neben seinem Beruf prägt vor allem der Sport seinen Alltag. Seine Begeisterung für den Sport hat Marc auch an seine Kinder weitergegeben, denn seine Tochter spielt in einer Fußballmannschaft, in der er sich selbst ehrenamtlich als Co-Trainer engagiert. Doch was ihn besonders auszeichnet, hat nichts mit dem Sport zu tun. Für andere da zu sein und Verantwortung übernehmen ist für ihn eine Selbstverständlichkeit. Das macht ihn durch und durch zu einem echten Teamplayer.
Als er die Anfrage zur Stammzellspende erhielt, zögerte Marc keine Sekunde. „Stammzellen zu spenden war für mich eigentlich eine normale Sache“, sagt er. Für ihn ist Helfen Ehrensache, unabhängig davon, ob er den Menschen kennt oder nicht. „Wichtig für die Spende ist für mich nur, dass ich dem Empfänger oder der Empfängerin helfen konnte.“

Nach einem aufklärenden Telefonat mit Mitarbeitenden der Stefan-Morsch-Stiftung fühlte er sich bereit für die bevorstehende Zeit. Die Zeit vor der Spende beschreibt er als unkompliziert: „Die Zeit vor der Spende verlief unproblematisch.“ Auch die vorbereitenden Maßnahmen, einschließlich der notwendigen Injektionen, meisterte er ohne größere Schwierigkeiten. Die größte körperliche Herausforderung während der Spende war schlussendlich etwas, was für andere erholsam ist: „Der Tag der Spende verlief auch sehr entspannt, einzig das ruhige Sitzen war sehr anstrengend.“ Obwohl es im Anschluss an die Spende zu Nachwirkungen kommen kann, ist das Einzige, was bei Marc nachhallt, der Tatendrang, seine Mitmenschen zu einer Registrierung zu motivieren: „Ich kann jeder Person, die auch nur mit dem Gedanken spielt, empfehlen, sich hierbei als Stammzellspender:in zu registrieren. Dies kann die einzige Möglichkeit sein, einem Menschen zu helfen, der an Leukämie erkrankt ist.“
Vom Gedankenspiel in die Realität
Marc hat mit seiner Entscheidung möglicherweise ein Leben gerettet. Genau das macht seine Geschichte so besonders. Seine Erfahrung zeigt, dass es oft einfacher ist zu helfen, als man denkt. Und dass hinter einer Registrierung als Stammzellspender:in die Chance steckt, für einen anderen Menschen der entscheidende Unterschied zu sein.
Wenn du auch mit dem Gedanken spielst, deine Stammzellen an einen Menschen in Not zu spenden, kannst du einen Schritt in die richtige Richtung machen und dir jetzt unkompliziert ein Registrierungsset nach Hause bestellen. Die Geschichte aus Marcs Perspektive kannst du auf unserem Instagram-Kanal nachlesen.