Bereits als Schülerin lässt sich Maria bei einer Typisierungsaktion an ihrer Schule als potenzielle Stammzellspenderin registrieren. Mittlerweile hat sie die Schulzeit hinter sich gelassen. Doch eine Sache aus dieser Zeit kommt wieder auf: die Stammzellspende. Vier Jahre nach ihrer Registrierung erhält sie einen Anruf der Stefan-Morsch-Stiftung, in dem sie erfährt, dass sie als Stammzellspenderin infrage kommt. „Ich war total überrascht und aufgeregt. Aber für mich war sofort klar, dass ich spenden möchte. Wann hat man schon die Möglichkeit, ein Leben zu retten?“
Die Wochen bis zur Spende sind gefüllt mit Aufklärungsgesprächen und Voruntersuchungen. Schließlich sollen nicht nur alle Fragen beantwortet sein, sondern auch das Wohlbefinden aller soll im Vordergrund stehen. Da Maria per Apherese spendet, muss sie sich in dieser Zeit einen Botenstoff spritzen, der die Produktion von Stammzellen anregt. „Die Medikamente haben mich wirklich körperlich fertig gemacht – aber es hat sich gelohnt“, sagt Maria. Auch wenn die Medikamente zur Vorbereitung körperlich belastend waren, bereut Maria ihre Entscheidung keine Sekunde.

Hilfe für genetischen Zwilling
Nach ihrer Spende steht für Maria eines fest: „Durch einen kleinen Aufwand ist es möglich, einem anderen Menschen eine zweite Chance im Leben zu geben. Ich glaube an Schicksal. Jeder Mensch hat nur wenige genetische Zwillinge auf der Welt.“ Doch es sind bei weitem nicht alle Menschen registriert. Deshalb kann nicht immer ein genetischer Zwilling gefunden werden. Aus diesem Grund möchte sie möglichst viele Menschen dazu ermutigen, sich als Stammzellspender:in registrieren zu lassen. „Vielleicht braucht dich gerade dein Zwilling.“
Wenn du auch vielleicht einem Menschen eine zweite Chance im Leben geben und Marias Aufruf folgen möchtest, kannst du dir ganz einfach über unser Online-Formular ein Registrierungsset kostenlos zu dir nach Hause bestellen. Die gesamte Geschichte aus Marias Perspektive findest du auf unserem Instagram-Kanal.