„Ich heiße Marven, bin 32 Jahre alt, Soldat, verheiratet und Vater von zwei Kindern. In meiner Freizeit mache ich gern Sport oder entspanne an der Xbox. Das ist für mich ein guter Ausgleich zum Berufsalltag.
Typisierung während der Bundeswehr-Zeit
Zum Spenden kam ich im Sommer 2011 während meiner Grundausbildung. Dort wurde ich auf das Thema aufmerksam und ließ mich typisieren. Ich finde es beeindruckend, wie man mit etwas so Kleinem so viel bewirken kann. Anfang 2025 wurde ich überraschend kontaktiert. Nach dem Datenabgleich und einer Blutprobe erhielt ich wenige Tage später den Anruf: Du bist der passende genetische Zwilling für einen Patienten.

Nach der Spende erfährt Marven: sein Empfänger ist ein kleiner Junge
Daraufhin folgten die Voruntersuchungen, die Planung und schließlich die Spende. Ich wurde bestens aufgeklärt und vorbereitet. Die täglichen Spritzen im Vorfeld waren gut auszuhalten – ebenso die körperlichen Reaktionen wie etwas Müdigkeit, Abgeschlagenheit und leichte Gelenk- und Hüftschmerzen. Die eigentliche Stammzellspende verlief unkompliziert, so ähnlich wie eine Blutspende, nur mit beiden Armen. Nach rund zweieinhalb Stunden war alles geschafft. Bereits am nächsten Tag erfuhr ich, dass meine Spende für einen elfjährigen Jungen bestimmt war. Als Vater hat mich das besonders bewegt.
Sein Umfeld unterstützt Marvens lebensrettendes Engagement
Ich war dankbar, helfen zu dürfen, und wusste dabei die volle Unterstützung aus meinem Umfeld hinter mir: Familie, Beruf, Freunde – und sogar Menschen, die ich gar nicht persönlich kenne, standen hinter mir. Dieser Zuspruch hat mich sehr bestärkt. Ich bin stolz, meinen Beitrag geleistet zu haben. Für mich bedeutet Spenden, Hoffnung zu schenken. Es ist vielleicht nur eine kleine Geste, aber für den anderen kann sie alles bedeuten.
„Verantwortung endet nicht an der eigenen Haustür“
Gerade durch meine Rolle als Vater und Soldat ist mir bewusst, wie wertvoll Gesundheit und Zusammenhalt sind. Verantwortung endet nicht an der eigenen Haustür. Ich hoffe, meine Geschichte zeigt, dass Spenden weder kompliziert noch belastend ist. Es lohnt sich – und es fühlt sich gut an, etwas Sinnvolles zu tun.“
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