Der Bundestagsabgeordnete Matthias Mieves hat die Stefan-Morsch-Stiftung besucht, um sich vor Ort ein umfassendes Bild von der Arbeit der ersten Stammzellspenderdatei Deutschlands zu machen. Empfangen wurde er von der Vorstandsvorsitzenden Susanne Morsch und Stellvertreter Bruno Zimmer, Vorstand Hendrik Weinz und Tom Brenner, stellvertretender Leiter der Abteilung Stammzellspenderdatei.
MdB Matthias Mieves lernt die Geschichte der Familie Morsch kennen
Im persönlichen Austausch mit Susanne Morsch, Schwester des Namensgebers Stefan Morsch, erfuhr der Abgeordnete mehr über die Entstehungsgeschichte der Stiftung und ihre Entwicklung zu einer zentralen Institution in der Stammzellspendervermittlung.
Im Gespräch wurde deutlich, dass die Stiftung eng in das nationale und internationale Netzwerk der Leukämiehilfe eingebunden ist. Über das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) – für deren Gründung die Stiftung wichtige Impulse gesetzt hat – sind alle 26 deutschen Stammzellspenderdateien miteinander verbunden. Das ist ein entscheidender Faktor für die schnelle und effektive Vermittlung passender Spenderinnen und Spender weltweit.
Aktuelle Herausforderungen bei der Suche nach neuen Stammzellspender:innen
Besonders eindrücklich schilderte Tom Brenner die aktuellen Herausforderungen bei der Spenderneugewinnung. Susanne Morsch ergänzt: „Früher hat man ein Plakat mit einem Typisierungsaufruf aufgehängt und die ganze Stadt ist gekommen. Heute ist das anders.“ Tom Brenner stimmt zu: „Wir gehen jetzt dahin, wo unsere Zielgruppe ist, um sie dort abzuholen und als Stammzellspender und -innen zu gewinnen, wie zum Beispiel auf Festivals und Messen.“
Auch die finanzielle Förderung von Transplantationskliniken durch die Stiftung war Thema des Besuchs. Im Gespräch wurde zudem die geplante Klinikreform thematisiert und deren mögliche Auswirkungen auf die Versorgung von Leukämiepatientinnen und -patienten beleuchtet.
Mieves registriert sich spontan als Lebensretter
Ein starkes Zeichen setzte Matthias Mieves persönlich: Noch während seines Besuchs ließ er sich als potenzieller Stammzellspender registrieren – ein klares Bekenntnis zur lebensrettenden Arbeit der Stiftung. Zum Abschluss sicherte der Abgeordnete der Stiftung seine Unterstützung zu: „Egal wo es hakt, melden Sie sich und ich versuche zu unterstützen, wie ich kann.“
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