„Hallo, mein Name ist Natascha. Ich bin 34 und arbeite bei der Bundeswehr. Meine Hobbys sind definitiv Sport (Kraft und Ausdauer) und ich reise super gerne.
Ich bin seit fünf Jahren bei der Stefan-Morsch-Stiftung registriert und konnte es gar nicht glauben, als der Anruf kam, dass ich in Frage komme als Spenderin. Ich war so aufgeregt. Nach einigen Telefonaten und Tests ging es dann auch wirklich alles sehr schnell. Dank meinem Arbeitgeber war das auch überhaupt kein Problem und ich wurde für den Termin freigestellt.

Vier Tage vorher musste ich mir selbst ein Medikament spritzen, da eine periphere Stammzellenspende in Betracht gezogen wurde. Dabei werden die Stammzellen aus dem Blut gewonnen. Da man selbst so gut wie keine Stammzellen im Blut hat, bewirkt die Spritze, dass diese aus dem Knochenmark ins Blut freigesetzt werden. In den vier Tagen hatte ich leichte Nebenwirkungen – etwas Kopfschmerzen und wirklich leichte Glieder – und Knochenschmerzen. Das war aber alles nur halb so schlimm.

Dann kam der Tag der Spende näher und mir wurde für zwei Nächte ein Hotelzimmer gestellt samt Frühstück, damit ich mich um nichts kümmern musste. Das Hotel war nur ein paar Minuten zu Fuß von der Klinik entfernt. Als der Tag der Spende dann da war, habe ich mich dort wirklich gut aufgehoben gefühlt. Es wurde mir gemütlich gemacht so gut es ging. Die Spende an sich hat bei mir fünfeinhalb Stunden gedauert und es wurden deutlich mehr Stammzellen gesammelt als gedacht. Danach wurde mir noch Essen gebracht und dann durfte ich auch bald gehen, als die Ergebnisse der Spende da waren. Ich war zwar super kaputt, aber es war ein wirklich schöner und aufregender Tag.

Nun hoffe ich, dass meine Stammzellen meinem Empfänger schnell helfen werden. Ich würde mich auch sehr freuen, anonym Kontakt zu ihm zu haben – und vielleicht auch nach zwei Jahren persönlich. Aber erst einmal hoffe ich von ganzem Herzen, dass ich meinem genetischen Zwilling das Leben retten kann.“
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