„Mein Name ist Patrick, ich bin 30 Jahre alt und im Vertriebsinnendienst eines mittelständischen Unternehmens tätig. Meine Partnerin und ich haben eine kleine Tochter und wohnen im schönen Rhein-Main Gebiet.
Mit knapp 20 Jahren habe ich mich im Rahmen einer Blutspendeaktion typisieren lassen und mir damals eigentlich nicht wirklich Gedanken über das gemacht, was ich damit überhaupt bewirken kann. Heute, da ich selbst ein Kind habe – und mit der Erfahrung, wie unspektakulär eine solche Knochenmarkentnahme ist – ist die Entscheidung mich typisieren zu lassen noch selbstverständlicher.
Für die Vorbereitungen und zur Auseinandersetzung muss man ein klein wenig Zeit investieren. Der Eingriff war nicht schlimm: Während einer kurzen Narkose wurde mein Beckenknochen punktiert und Knochenmark entnommen. Das war schnell vorbei und nach kurzer Zeit durfte ich schon wieder aufstehen. Danach habe ich kaum etwas gemerkt. Der untere Rücken war etwas verhärtet und wenn ich mich vorgebeugt habe, wurde es mir etwas schwindelig. Ich habe zwei Tage nach der Entnahme schon wieder normal gearbeitet und war auch schon wieder in der Halle, um meine Sport-Mannschaft zu trainieren. Ich selbst habe mit dem Sport noch eine Woche gewartet.
Recht schnell habe ich von dem kleinen Eingriff nichts mehr gemerkt. Auch die zwei Einstichstellen am Rücken sucht man vergebens.
Rückblickend muss ich sagen, dass die Knochenmarksspende in jeglicher Form eine Selbstverständlichkeit sein sollte, da der Aufwand fast schon zu vernachlässigen ist, wenn man den Nutzen betrachtet.“
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