14. März 2026

Roy „Es bedeutet mir viel, einer anderen Familie etwas Hoffnung und im besten Fall noch etwas gemeinsame Zeit zu geben.“

E-Mail-Betreff: Leben retten

Vor mehr als einem Jahrzehnt fasst Roy den Entschluss, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. Nach seiner Aufnahme in der Datenbank geht das Leben unverändert weiter. Mittlerweile ist Roy 32 Jahre alt, Lehrkraft und jemand, der seine Freizeit nach wie vor gerne kreativ und vielfältig gestaltet: Er reist gerne, spielt Klavier, tüftelt an Projekten mit seinem 3D-Drucker oder entspannt bei einem guten Spiel. „Dass ich als Spender in Frage komme, habe ich in einer E-Mail erfahren. Zunächst konnte ich es gar nicht glauben, da meine Typisierung bereits über zehn Jahre zurückliegt.“

Aus einer Registrierung wird eine echte Chance

Die Nachricht brachte viele Gedanken und Gefühle mit sich. „Die Zeit vor der Spende war sehr aufregend: Komme ich tatsächlich in Frage? Mache ich alles richtig?“ Doch für Roy war eines von Anfang an klar: Für jemanden zu spenden, ist für ihn selbstverständlich.

Über den Menschen, dem seine Spende zugutekommt, weiß Roy nur wenig. Zwar besteht grundsätzlich die Möglichkeit zu erfahren, wie es dem Patienten oder der Patientin geht, allerdings ist der Datenaustausch, abhängig von den jeweiligen Landesrichtlinien, beschränkt. Roy weiß von seinem Empfänger, dass er in Frankreich lebt und sich im beginnenden Rentenalter befindet. Besonders berührt hat ihn die Erfahrung, weil seine eigene Familie erst vor Kurzem einen schweren Verlust erleben musste. „Nachdem der Großvater meiner Frau letztes Jahr selbst überraschend an Krebs verstorben ist, bedeutet es mir viel, einer anderen Familie etwas Hoffnung und im besten Fall noch etwas gemeinsame Zeit zu geben.“

(Außer-) Gewöhnliche Hilfe

Der Tag der Spende selbst verlief ganz ruhig. „Während der Spende konnte ich dann entspannt eine Serie gucken, sodass die Zeit in Windeseile verging.“ Für Roy fühlt sich sein Einsatz dennoch nicht außergewöhnlich an. „Mir ist jedoch wichtig zu sagen, dass ich eigentlich gar nichts Besonderes gemacht habe.“ Stattdessen richtet er seinen Dank an die Menschen, die ihn begleitet haben: „Mein herzlichster Dank geht an alle Krankenpfleger:innen, Ärzt:innen und Mitarbeitenden der Stefan-Morsch-Stiftung, die mich während der gesamten Zeit fantastisch begleitet haben.“

Seine Geschichte zeigt, wie viel ein einzelner Mensch bewirken kann. Deshalb hat Roy am Ende eine klare Botschaft: „Bitte lasst euch alle typisieren, denn jede Person erhöht die Chancen, jemanden zu retten.“

Wenn auch du die Chancen erhöhen möchtest, einem Menschen das Leben zu retten, kannst du dir hier ganz einfach ein Registrierungsset bestellen und nach Hause liefern lassen. Schau doch auf unserem Instagram-Kanal vorbei, um die Story aus Roys Perspektive zu hören.


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