Hoffen – Helfen – Heilen
18. Dezember 2020

Spenden statt Kundengeschenke

Finger Beton investiert 1.500 Euro in die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke

Sachverhalte „richtig einzuschätzen, um gute Entscheidungen zu treffen“ gehört zur Firmenphilosophie des 170-jährigen Unternehmens Finger Beton Idar-Oberstein GmbH. Diesen Gedanken verfolgend haben sich die Mitarbeiter am Standort Idar-Oberstein dazu entschieden, auf Weihnachtspräsente für ihre Geschäftskunden zu verzichten und stattdessen Menschen in Not zur Seite zu stehen. In diesem Jahr spendet die Vertriebsleitung 1.500 Euro zugunsten der Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands erster Stammzellspenderdatei, um Heilungschancen für Menschen mit Blutkrebs zu verbessern.

Statt Geschenken Menschen in Not helfen

„Statt größeren Weihnachtsgeschenken für Geschäftskunden investieren wir das Geld in Institutionen, die kranken und bedürftigen Menschen in unserer Region zur Seite stehen. Denn so können wir zu Weihnachten wirklich etwas Nachhaltiges bewirken“, erklärt Vertriebsleiter Martin Molz.

Finger Beton hilft gegen Blutkrebs

Bei der Stefan-Morsch-Stiftung mit Sitz in Birkenfeld leisten heute über 70 Mitarbeiter seit 35 Jahren Hilfe gegen Blutkrebs. Ein Ziel der Stiftung ist es, Menschen zu werben, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. Mit Hilfe von Geldspenden werden die Registrierungskosten dieser neuen potenziellen Lebensretter finanziert. Denn für jede Typisierung fallen der gemeinnützigen Organisation rund 40 Euro Kosten an. Darüber hinaus gibt die Stiftung Betroffenen und ihren Angehörigen finanzielle Hilfen, wenn sie durch die Erkrankung in finanzielle Not geraten sind. Außerdem wird in Forschungsvorhaben investiert. Bruno Zimmer, Vorstand der Stammzellspenderdatei, sagt danke: „Die Geldspenden helfen uns dabei, dass Menschen, die an Blutkrebs leiden, eine Chance auf Leben bekommen. Wir freuen uns über den Rückhalt in unserer Region.“

Blutkrebshilfe von Corona-Auflagen betroffen

Auch die Hilfe gegen Blutkrebs ist von den Corona-Auflagen betroffen. Typisierungsaktionen vor Ort sind derzeit gar nicht möglich. Mehr als 10.000 neuregistrierte, mögliche Stammzellspender fehlen deshalb in der Datei der Birkenfelder Stiftung im Vergleich zum Vorjahr. Nach wie vor sind aber täglich Leukämiepatienten auf eine lebensrettende Stammzelltransplantation angewiesen. „Blutkrebs macht trotz Pandemie keine Pause. Wir müssen zusammenhalten, gegen Corona und dafür, dass Menschen mit Leukämie weiterhin geholfen werden kann“, betont Molz. Hier können sich gesunde Menschen bis 40 Jahre jederzeit kostenlos als mögliche Spender aufnehmen lassen. Dann bekommt man ein Entnahme-Set mit genauer Anleitung für eine Speichelprobe per Post zugesendet. Die Probe schickt man dann einfach wieder an die Datei zurück. Mehr zum Thema Geldspenden findet hier.