Hoffen – Helfen – Heilen
06. August 2022

Marius (29) aus dem Emsland zögert keine Sekunde als der Anruf kommt

„Jemand benötigt Hilfe und ich kann helfen – also los!“, Marius zögert keine Sekunde, um einem fremden Menschen seine Stammzellen zu spenden und so ein Leben retten zu können.

„Ich bin 29 Jahre alt und lebe zusammen mit meiner Partnerin und meinem Sohn Friedrich im Emsland. Ich bin Revierjäger und als Ausbilder an der Jagdschule Emsland tätig. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit der Familie in der Natur.

Marius (29) aus dem Emsland

Meinen Mitmenschen zu helfen ist für mich selbstverständlich. Deshalb registrierte ich mich bereits während der Grundausbildung der Bundeswehr bei der Stefan-Morsch-Stiftung. Dann, einige Zeit später, klingelte das Telefon, weil ich als potenzieller Spende in Frage kam. Ich war ein bisschen verdutzt, weil ich damit so gar nicht gerechnet hatte. Einige Freunde und Bekannte haben bereits gespendet. Ich war gespannt, ob es bei mir nach weiteren Untersuchungen tatsächlich dazu kommt. Danach und nach dem Gesundheits-Check-Up stand einer Entnahme nichts mehr im Weg.

Vor Ort wurde ich sehr freundlich empfangen und betreut. Die Unterbringung im Haus der Gastlichkeit in Ratingen war super! Die Spritzen, die ich mir einige Tage vor dem Termin zur Vorbereitung injizieren musste sorgen dafür, dass die Stammzellen vom Knochenmark ins Blut wandern. Sie lösen als Nebenwirkung gewöhnlich grippeähnliche Symptome aus, aber das zeigt, dass mein Körper fleißig gearbeitet hat. Um zu spenden wurde ich an ein Gerät angeschlossen, das die Stammzellen aus meinem Blut gesammelt hat. Da nach der ersten Entnahme noch nicht genug Stammzellen gewonnen werden konnten, spendete ich am nächsten Tag erneut.

Ich habe viel an den Empfänger gedacht – zum Beispiel, ob die Transplantation beim Patienten anschlägt – und hoffe, dass alles gut ausgehen wird. Für wen die Spende sein sollte, wurde mir erst nach der Entnahme mitgeteilt: Ein Mann, Mitte 40 aus Frankreich. Schlussendlich war es aber auch egal. Ich bin selbst Vater und möchte miterleben, wie mein Junge erwachsen wird. Wenn ich krank wäre, würde ich mir auch wünschen, dass es einen passenden Spender gibt, der mir hilft. Bitte registriert euch ebenfalls, nutzt die Chance jemanden zu retten.“

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