Hoffen – Helfen – Heilen
30. Januar 2022

Spender Thomas verpasst Leukämie einen Aufwärtshaken

„Hallo, ich bin Thomas. Ich bin Lehrer für Sport, Englisch und Theater an einem Gymnasium im hessischen Lauterbach. Als Sportstudent habe ich viel ausprobieren können; Klettern und Gleitschirmfliegen gehören zu meinen Highlights. Ein Mitstudent nahm mich mit zu einer Typisierungsaktion der Stefan-Morsch-Stiftung bei seinem Sportverein. In den vergangenen Jahren bekam ich sogar zweimal die Nachricht, dass ich als Spender in Frage komme! Aber leider kam es nicht zur Spende. Umso erstaunter war ich, dass ich erneut als passender Spender ausgewählt wurde.

In der Zwischenzeit hatte sich in meinem Umfeld der ein oder andere Krebsfall ereignet, teilweise auch mit der Notwendigkeit einer Stammzelltransplantation. Das war meine Chance, dem Team ‚F*CK cancer‘ einen Vorteil zu verschaffen und dem Krebs einen ordentlichen Aufwärtshaken zu verpassen! Und diesmal hat es geklappt: nach den ganzen Trainingsläufen ging es jetzt in die Endrunde nach Köln für mich. Zunächst noch der Gesundheits-Check (topfit!) und zwei Wochen später dann zur Apherese.

Die Spritzen zur Vorbereitung waren nicht wirklich angenehm, aber der Gedanke daran, dass ‚mein‘ Patient zur selben Zeit die hochdosierte Chemotherapie bekommt, ließen mich die Kopf- und Gliederschmerzen der Nebenwirkungen schnell vergessen. Meine Schüler*innen waren extra brav, damit ich gut gelaunt und stressfrei zur Spende fahren konnte.

Mittlerweile weiß ich, dass meine Stammzellen nach Norwegen gegangen sind. Hier haben wir vor vier Jahren noch Urlaub gemacht und natürlich keine Ahnung von einem ‚genetischen Zwilling‘ gehabt. Jetzt hoffe ich, dass mein Patient bald wieder gesund wird und ich ihn bei einem weiteren Urlaub in Norwegen auch einmal kennen lernen kann.“

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