Wie kann Schule dazu beitragen, Leben zu retten? Mit dieser Frage war die Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands erste Stammzellspenderdatei, auf der Bildungsmesse didacta in diesem Jahr in Köln vertreten.
Am Stand von Google Deutschland informierten die Stiftungsvertreter Tom Brenner und Fabian Korb Besucherinnen und Besucher über Blutkrebs und die lebensrettende Stammzellspende. Möglich wurde der Auftritt durch die Initiative MINT Zukunft schaffen, deren Netzwerk die gemeinnützige Organisation kürzlich beigetreten ist.
Mit der Mitgliedschaft bei der MINT-Initiative möchte die Stefan-Morsch-Stiftung u.a. ihr Projekt „Lebensretterschulen“ stärken und ausbauen. Ziel ist es, Lehrkräfte dabei zu unterstützen, Themen wie Blutkrebs, Stammzellspende und medizinische Forschung im Unterricht aufzugreifen.
Junge Menschen im Fokus
Gerade junge Menschen sind aus medizinischen Gründen besonders gut als potenzielle Stammzellspender:innen geeignet. Eine Registrierung ist bereits ab 16 Jahren möglich – bei Minderjährigen mit Einverständnis der Sorgeberechtigten. Mit Erreichung des 18. Lebensjahres können Registrierte dann Stammzellen spenden.

„Viele medizinische Themen rund um Blutkrebs und Stammzellspende lassen sich sehr gut im naturwissenschaftlichen Unterricht behandeln“, sagt Tom Brenner, Leiter der Spendergewinnung der Stefan-Morsch-Stiftung. „Wenn junge Menschen verstehen, wie Stammzellspende funktioniert, erkennen sie schnell, dass sie selbst einmal Leben retten können“.
Die Kosten für eine Typisierung von rund 40 Euro finanziert die Stiftung für Menschen bis zum Alter von 40 Jahren aus Spendengeldern.
Aufklärung ist der Schlüssel
Dass Aufklärung Wirkung zeigt, wurde auch auf der didacta klar sichtbar: Benjamin Gesing, Geschäftsführer der Initiative MINT Zukunft schaffen, registrierte sich vor Ort als potenzieller Stammzellspender.
Die Stefan-Morsch-Stiftung und Google Deutschland engagieren sich beide im Netzwerk MINT Zukunft schaffen, das junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern will. Die Stiftung ist als Deutschlands erste Stammzellspenderdatei perfekt dafür geeignet, junge Menschen nicht nur an die Themen Blutkrebs und Stammzellspende heranzuführen. Sie verfügt auch mit dem stiftungseigenen HLA-Labor über die Möglichkeit, Arbeit im naturwissenschaftlichen Bereich erlebbar zu machen.
In der Broschüre Schule gegen Leukämie findest du alle Infos dazu, wie auch du dich gemeinsam mit deiner Schule für die Leukämiehilfe einsetzen kanns. Kommt jetzt ins Team der Lebensretter:innen!
