Hoffen – Helfen – Heilen
01. März 2021

Tobias Teubner überwindet seine Angst und spendet Stammzellen

Nadeln – ein echter Alptraum für den 23-jährigen Tobias Teubner. Aber weil er unbedingt einem Leukämie-Patienten helfen wollte, hat er seine Angst überwunden.

Tobias Teubner während der Stammzellspende

Tobias Teubner während der Stammzellspende

„Warum ich mich als Stammzellspender registrieren ließ? Ganz klar: Ich möchte ja auch selbst Hilfe bekommen, wenn ich sie brauche. Ich finde es selbstverständlich, dass ich im Gegenzug auch für andere da bin.
Als sich die Stefan-Morsch-Stiftung bei mir gemeldet hat, weil ich als Spender in Frage kam, war ich zuerst sehr gelassen. Nach der Voruntersuchung und dem Aufklärungsgespräch war ich dann doch aufgeregt, je näher der Entnahmetermin rückte. Ich habe ambulant gespendet. Ich wusste, das wird nicht einfach für mich, da ich ein großes Problem mit Nadeln habe. Aber ich wollte auf jeden Fall dem Menschen, dessen letzte Chance ich bin, helfen. Mit dem Gedanken habe ich meine Angst überwinden können. Und als die beiden Venenzugänge dann gelegt worden waren, ließ die Nervosität nach und ich wurde wieder gelassener.
Ich war an ein Gerät angeschlossen, dass die Stammzellen aus dem Blut filtert. Das Blut lief dabei von einem Zugang in die Maschine und über den zweiten wieder in den anderen Arm zurück. Ich wusste, wenn mein Körper nicht genug Stammzellen bildet, müsste ich am Tag danach erneut an die Maschine. Wegen meiner Angst vor Nadeln habe ich mir da ein bisschen Sorgen gemacht. Aber zum Glück hat es gereicht. Jetzt hoffe ich, dass ich meinem Empfänger wirklich dabei helfen konnte, wieder gesund zu werden.”

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