Als Yannik 2017 der Bundeswehr eintritt, lässt er sich während der Blutgruppenbestimmung als potenzieller Stammzellspender registrieren. Damals folgt er dem Beispiel vieler Kameraden, die sich ebenfalls typisieren lassen. Mit der Zeit gerät die Registrierung in den Hintergrund. Zumindest bis zum Herbst des vergangenen Jahres. Nichtsahnend erhält er einen Anruf mit der Nachricht, dass ein Mensch dringend auf eine Stammzellspende angewiesen ist. Er ist sofort bereit: „Die Frage, ob ich denn noch zu einer Spende bereit sei und dass es einen Menschen gibt, der diese dringend benötigt, ließen mich keine Sekunde zögern.“
Auch wenn er sich nicht vorstellen möchte, selbst von einer schweren Erkrankung betroffen zu sein, weiß er, dass diese Realität für viele Menschen auf der ganzen Welt zum Alltag gehört. Die Möglichkeit, einem anderen Menschen Hoffnung zu geben oder sogar das Leben zu retten, macht für ihn jede Überlegung überflüssig: „Dass ich meinen Teil dazu beitragen kann, das Leben einer Person mit Hoffnung zu füllen oder gar ein Leben zu schenken, macht für mich die Überlegung, eine Spende überhaupt anzutreten, obsolet.“

Unkompliziert und schmerzfrei
Während des gesamten Prozesses fühlt sich Yannik in allen Aspekten bestens begleitet. Die Korrespondenz und Betreuung durch die Stefan-Morsch-Stiftung erlebt er als professionell und zuverlässig. Auch die Voruntersuchungen im Universitätsklinikum Dresden verlaufen unkompliziert und werden zeitnah durchgeführt. In Vorbereitung auf die Stammzellspende verabreicht er sich nach ärztlicher Einweisung und mithilfe eines Lehrfilms selbst einen Botenstoff. Dieser sorgt dafür, dass die Stammzellen aus dem Knochenmark ins periphere Blut übertreten. Auch dieser Schritt funktioniert problemlos. Die eigentliche Stammzellspende verläuft schließlich „zügig, unkompliziert und schmerzfrei“. Währenddessen wird er vom medizinischen Personal der Klinik umfassend betreut. Für diese Unterstützung spricht Yannik seinen ausdrücklichen Dank aus.
Seine Erfahrungen möchte er weitergeben und andere dazu ermutigen, selbst aktiv zu werden: „Lass dich typisieren und erhöhe die Chancen der Behandlung eines schwerkranken Menschen!“ Denn jede Registrierung kann für einen schwer kranken Menschen die Chance auf ein neues Leben bedeuten.
Wenn du auch die Chancen für einen schwerkranken Menschen erhöhen möchtest, kannst du dir über unser Online-Formular ein Registrierungsset nach Hause bestellen. Die ganze Geschichte aus Yanniks Perspektive findest du auf unserem Instagram-Kanal.