20. Mai 2020

Zusammenhalten für ein krebskrankes Kind

Der 14-jährige Shohjakhon ist an einem aggressiven Knochentumor erkrankt. In seiner Heimat Usbekistan können die Ärzte nicht viel für ihn tun. Eine Therapie in Deutschland hingegen bedeutet für ihn die einzige Chance auf Leben. Seit wenigen Wochen wird ’Shokh‘ nun im Uniklinikum Halle behandelt. 143.000 Euro fehlen dem Jungen und seiner alleinerziehenden Mutter jedoch, um dort auch die lebensrettende Operation durchführen zu lassen: eine komplette Amputation des linken Beines. Die Stefan-Morsch-Stiftung, Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke, ruft deshalb dringend zu Geldspenden auf.

Spendenaufruf für krebskranken Jungen

Schule, Musik, Bücher, Kumpels treffen – darum kreiste bis vor wenigen Monaten das Leben des 14-jährigen Usbeken. Dann kommen die Schmerzen, die Diagnose Krebs, die Reise nach Deutschland in der Hoffnung, dass die Ärzte hier das möglich machen, was in der usbekischen Heimat unmöglich ist: sein junges Leben retten. Das geht aber nur, wenn viele Menschen dabei mithelfen, die Behandlungskosten aufzubringen

143 000 Euro Geldspenden werden gebraucht

Shohjakhon, den alle nur Shokh nennen, ist an einem schmerzhaften, aggressiven Knochentumor über dem linken Knie erkrankt. Ewing-Sarkom lautet die Diagnose. 176.523,80 Euro muss die Familie aufbringen, um die Behandlung bezahlen zu können. Shokh steht eine Operation bevor, die sein Leben tiefgreifend verändert, aber auch rettet: Nach mehreren Chemozyklen und Bestrahlung muss ihm nun das linke Bein und Teile des Beckens amputiert werden. Auf der Bühne stehen und singen oder schwimmen gehen, wird er nicht mehr so einfach können. „Es ist schwer, aber das Leben meines Kindes steht an erster Stelle“, ist die Mutter entschlossen. Mit Hilfe von Verwandten und der Unterstützung des Vereins Bild hilft e. V. „Ein Herz für Kinder“ ist ein kleiner Teil bereits finanziert – aber mehr als 143.000 Euro fehlen noch. „Ich bin eine ganz normale, alleinerziehende Krankenschwester. Nie im Leben werde ich allein eine so hohe Summe aufbringen können. Bitte lasst uns nicht allein.“

Auch kleine Beträge helfen

Seit März ist der Junge mit seiner Mutter in Deutschland und in der Villa Kinderplanet des Vereins zur Förderung krebskranker Kinder e. V. untergebracht.. Zwischen Klinikaufenthalten und Corona-Auflagen versuchen sie, so normal wie möglich zu leben. Den Schulstoff holt der Achtklässler so gut es geht über Skype nach, liest Bücher und trifft seine Freunde im Videochat. Shokhs Mutter weiß, wie wichtig der Kontakt zur Heimat ist: „Seine Freunde Zuhause machen ihm immer wieder Mut und motivieren ihn, durchzuhalten.“

Sie weiß, viel Zeit bleibt nicht: „Wenn wir den nächsten Kostenvorschuss nicht bezahlen können, wird die Behandlung unterbrochen. Dadurch verliert mein Sohn kostbare Zeit. Die nächste Zahlung ist bald fällig.“

Wer Patienten wie Shokh unterstützen möchte, kann unter dem Stichwort „Shokh“ an die Stefan-Morsch-Stiftung spenden. Auch kleine Beiträge helfen: Kreissparkasse Birkenfeld: IBAN: DE35 5625 0030 0000 0797 90 SWIFT‐BIC: BILADE55XXX.