Entnahmezentrum der Stefan-Morsch-Stiftung in Birkenfeld

Stammzellen können in vielen Fällen aus dem Blut des Spenders entnommen werden. Diese Form der Stammzellentnahme nennt sich man Apherese. Sie dauert in der Regel zwischen 3 und 5 Stunden. Die Apherese kann unter anderem in unserem hauseigenen Entnahmezentrum der Stefan-Morsch-Stiftung in Birkenfeld stattfinden. Dieses wurde 2005 eingerichtet und verfügt mittlerweile über drei Entnahmeplätze.

Untersuchung in Entnahme der Stammzellen

Im Entnahmezentrum in Birkenfeld findet für die Stammzellspender zunächst unter der Leitung von Sieglinde Wolf (Fachärztin für Transfusionsmedizin) eine Voruntersuchung statt. Erst nach erfolgreicher Vorbehandlung kann dann zu einem späteren Zeitpunkt die eigentliche periphere Stammzellentnahme durchgeführt werden.

Damit die zur Transplantation erforderlichen Stammzellen aus dem Blut des Stammzellspenders gewonnen werden können, muss dem Spender über einen Zeitraum von circa 4 Tagen ein körpereigener Botenstoff verabreicht werden. Dafür kommt das Medikament (G-CSF) zum Einsatz, welches unter die Haut gespritzt wird. Das Medikament stimuliert die Produktion der Stammzellen, die dann aus dem Knochenmark in das periphere Blut übertreten.

Hierbei können für den Stammzellspender grippeähnliche Nebenwirkungen auftreten. Die Symptome klingen nach der Spende jedoch rasch ab. Die eigentliche Entnahme der Stammzellen erfolgt dann durch ein maschinelles Verfahren – die sogenannte Apherese. Dabei werden mittels Zentrifugation die Blutzellen getrennt und die Stammzellen gesammelt. Das Verfahren dauert zwischen 3 und 5 Stunden. In wenigen Fällen muss die Entnahme am zweiten Tag wiederholt werden. Die Spende erfolgt ambulant, ein stationärer Aufenthalt ist nicht erforderlich.