Hoffen – Helfen – Heilen

Hallo – ich bin auf einem Schulfest typisiert worden. Es ging um einen erkrankten, gleichaltrigen Vater zweier Kinder. Das hat mich berührt und überzeugt mitzumachen.
Das Verfahren war mir damals nicht ganz klar. Ein großer Irrtum wurde ausgeräumt. Es wird nämlich auf keinen Fall aus dem Rückenmark entnommen. Sie werden aus dem Beckenknochen punktiert. In den meisten Fällen werden die Stammzellen heutzutage ambulant aus dem Blut gefiltert. Als ich das erfuhr, war ich dabei.

Als der Brief kam -“ Sie sind potentieller Spender „-hatte ich die Sache schon wieder vergessen. Es hat mich sehr stolz gemacht. Dann ging es ziemlich schnell – Komplettcheck, ob ich gesund bin und kein Risiko für mich und den Empfänger besteht. Eine sehr lustige Reise mit meinem Bruder durch die Charite Berlin folgte. Alle Mediziner und Betreuer waren sehr nett. Als Gesunder im Krankenhaus ist man auch in einer sehr vorteilhaften Position. Dann bekam ich noch die Mittel zur Wachstumsanregung der Stammzellen mit. Ich habe mir dann 4 Tage vor der Entnahme diese Mittel zugeführt. Da gibt es die größten Hemmungen – aber man kann sich daran gewöhnen. Ähnliches passiert auch bei fieberhaften Infekten. Die Entnahme war auch sehr spannend und unterhaltsam. Das Ärzte- und Medizinerteam sehr freundlich. Das schönste Gefühl ist, jemanden zu helfen – mit seinen gesunden Körperzellen (die rundherum abgecheckt wurden). Alles in allem ist es komisch, wenn die ganze Sache vorbei ist. Die Leute vom Entnahmezentrum sind mir zu Vertrauten geworden. Jetzt hoffe ich, weitere Leute zu motivieren. Letztendlich kann es jeden treffen, oder die Freunde, Ehepartner und Kinder.

Alles in Allem waren die Unannehmlichkeiten weniger als bei einer Erkältung.

Wer Fragen hat, kann mir gerne eine Email schreiben : kleckerburg@gmx.de