Hoffen – Helfen – Heilen

„Wenn’s passt, spende ich!“ Das ist der erste Gedanke von Alice, als sie im August vergangenen Jahres den Anruf erhält, dass sie als mögliche Stammzellspenderin infrage kommt. In der Zeit vor der Spende denkt sie oft an ihren genetischen Zwilling. „Wie geht es der Person auf der anderen Seite?“, sind Gedanken, die ihr durch den Kopf schwirren. Alice spendet ihre Stammzellen per Apherese. Der Vorgang dauert etwa fünf Stunden. Im Nachgang erfährt Alice, dass ihre Stammzellen an eine 70-jährige Frau aus Frankreich gehen. Kurze Zeit später erreicht sie eine Postkarte der Empfängerin. Darin steht, dass ihr Leben ohne diese Spende nicht mehr dasselbe wäre. „Diese Worte haben mich tief berührt und mir gezeigt: Ich habe wirklich etwas bewirken können.“

Werde
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