Hoffen – Helfen – Heilen

Ich habe vor ca. 4 Jahren an einer Typisierungsaktion bei meinem Arbeitgeber im Landratsamt teilgenommen. Ich habe damals nicht damit gerechnet, dass ich eines Tages tatsächlich als Spender in Frage komme. Aber natürlich war ich sofort bereit zu einer erneuten Blutkontrolle, als ich im Frühjahr 2010 von der Stefan-Morsch-Stiftung angerufen wurde. Nach weiteren Untersuchungen und Aufklärungsgesprächen habe ich mich dazu entschieden in der DKD in Wiesbaden eine Knochenmarkpunktion durchführen zu lassen. Die Punktion verlief komplikationslos. Als ich am nächsten Tag das Krankenhaus verlassen habe, war ich zwar sehr müde und schlapp, aber auch glücklich einem anderen Menschen geholfen zu haben. Nach ca. 4 Wochen hat sich mein Körper vollkommen regeneriert. Ich wünsche dem Spendenempfänger von Herzen, dass auch sein Körper mit meinem Knochenmark wieder gesund werden kann.
Ich habe aber auch einen Gewinn gemacht. Bei einem der Vorsorgetermine habe ich Nicole kennengelernt, die eine Woche vor mir Knochenmark gespendet hat. Wir haben uns über die bangen Tage vor und nach der Punktion gegenseitig gestützt und sind nun eng befreundet.