Hoffen – Helfen – Heilen

Ca. 1999 wurde eine Typisierungsaktion für den Bruder eines Fußballkameraden veranstaltet, der an Leukämie erkrankt war. Da hab ich mich registrieren lassen. Leider konnte ihm nicht geholfen werden. Im September 2009 habe ich erfahren, dass ich vielleicht als Spender infrage komme. Ich habe mich erst mal über die Vorgehensweise informiert, aber für mich stand vom ersten Augenblick an fest, dass ich diese Spende durchführen wollte.
Zwischen den Entnahmearten konnte ich nicht wählen, man bat mich um eine Knochenmarkspende, hätte aber auch bei einer Auswahl die OP vorgezogen. Die Spende verlief gut, aber der Aufenthalt in der Entnahmeklinik war nicht gut, da ich mit einem anderen Patienten im Zimmer untergebracht war. Der hat die ganze Nacht geschnarcht und ich habe zwei Nächte kein Auge zugetan. Vor allem vor der OP war es sehr ungünstig nicht schlafen zu können, da man sich dann zuviele Gedanken macht, ob alles gut läuft. Außer ein paar blauen Flecken und dadurch Probleme beim Sitzen hatte ich keine Beschwerden oder Nachwirkungen.