Hoffen – Helfen – Heilen

Wann ich mich habe typisieren lassen ist mir nicht mehr genau bekannt. Warum ich mich typisieren ließ? Weil eine Kollegin aus unserem Musikverein an Leukämie verstorben war und ich evt. einmal anderen Menschen rechtzeitig helfen kann.
Den ersten Kontakt nahm die Stefan-Morsch-Stiftung dann so Mitte bis Ende August 2010 mit mir auf. Es ging eigentlich alles sehr schnell bis zur Stammzellentnahme.

Meine Familie und Freunde haben eigentlich ganz normal reagiert als sie davon erfuhren, dass ich Stammzellen spenden soll. Ich persönlich fand es sehr schön in die engere Auswahl gekommen zu sein und einem Menschen helfen zu können. Da ich selbst seit einigen Jahren als Rettungssanitäter tätig bin (ehrenamtlich), stand eine Ablehnung der Spende für mich nie zur Diskussion. Ein Menschenleben zu retten und zu erhalten muss einfach das höchste Ziel in unserer Gesellschaft sein.

Die Voruntersuchung verlief hervorragend und sehr informativ. Mit der Betreuung und Information war ich sehr zufrieden. Super. Mir sind keine Fragen offen geblieben.

Ich hätte beiden Arten der Entnahme zugestimmt, es wurde aber dann im September 2010 die Stammzellspende per Apherese gemacht. Sie verlief reibungsos und ohne Probleme. Die Versorgung und Betreuung war hervorragend. Besser geht es nicht. Nach der Entnahme hatte ich keinerlei Beschwerden. Ich hatte das Gefühl als wenn nie etwas gewesen wäre. Ich würde zu jeder Zeit wieder spenden, wenn es nötig sein sollte.