Hoffen – Helfen – Heilen

Christopher Bland

Mit wenig Aufwand viel bewirken und vielleicht sogar ein Leben retten – das hat Lehramtsstudent Christopher Bland aus Hamburg davon überzeugt, sich als Stammzellspender bei der Stefan-Morsch-Stiftung aufnehmen zu lassen.

„Nachdem ich nun seit fast sechs Jahren registriert bin, kam Ende März der Anruf: Irgendwo auf der Welt benötigt ein Patient dringend meine Stammzellen. Für mich war sofort klar, dass ich zur Spende bereit bin! Nach den Bestätigungstests folgte eine umfangreiche Untersuchung, um gesundheitliche Risiken für mich auszuschließen. Im Anschluss wurde mir detailliert erklärt, wie die Stammzellentnahme abläuft.

Ich habe via peripherer Blutstammzellentnahme gespendet. Ab dem fünften Tag vor dem Termin musste ich mir jeweils morgens und abends ein Medikament selbst spritzen – damit die Stammzellen aus dem Knochenmark in die Blutbahn übertreten. Sich selbst spritzen klingt vielleicht ein bisschen gruselig, aber ich kann euch beruhigen: Halb so wild! Es ist eine sehr kleine Nadel, die man sich in eine Bauchfalte piekst. Das Medikament verursacht aber auch Nebenwirkungen. Ich hatte etwas Schmerzen im Rücken und in der Hüfte, was aber absolut auszuhalten war.

Dann war es endlich so weit: Der Termin im Entnahmezentrum stand an. Mir wurden zwei Venenzugänge gelegt – einer in jeden Arm – und dann ging es los. Durch einen Arm wird Blut entnommen und die Stammzellen abgesammelt. Das Blut wird danach wieder zurück in den Körper geführt. Nach fünf Stunden war es auch schon geschafft.

Ich hoffe, dass ‚mein‘ Patient die Transplantation gut übersteht und schnell wieder gesund wird. Lasst euch auch unbedingt typisieren! Mit so wenig Aufwand kann man was Großes bewirken: ein Leben retten!“

Du möchtest dich auch als möglicher Stammzellspender registrieren? Hier kommst du direkt zu unserem Online-Typisierungsformular.