Hoffen – Helfen – Heilen

Ich habe mich 1992 aufgrund eines Aufrufs in der örtlichen Presse zur Spende für eine junge Mutter typisieren lassen. Im Januar 2010 habe ich erfahren, dass ich für einen Patienten infrage komme. Ich war sofort ohne Einschränkungen bereit zu spenden. Mein Ehemann akzeptierte meine Entscheidung in vollem Umfang. Mein Umfeld bewunderte mich für diesen Schritt. Negative Aussagen gab es nicht. Ich hätte Knochenmark oder Stammzellen gespendet, weil ich auf jeden Fall helfen wollte, habe dann am 14. Juni Stammzellen in Birkenfeld gespendet. Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten verlief die Entnahme gut. Die Versorgung und Betreuung war sehr gut. Ich fühlte mich zu jeder Zeit gut aufgehoben. Ich hatte nach der Entnahme leichte Schwellungen am rechten Arm und war dadurch drei Tage arbeitsunfähig. Ich wäre aber bereit wieder zu spenden.