Hoffen – Helfen – Heilen

Meine Geschichte:
Vor einiger Zeit bin ich einem Typisierungsaufruf einer meiner Mitarbeiterinnen gefolgt und habe mich im Rahmen einer groß angelegten Aktion registrieren lassen.

Ehrlich gesagt hatte ich gar nicht mehr daran gedacht, als plötzlich das Telefon klingelte und mich eine freundliche Stimme mit „Stefan Morsch Stiftung, guten Tag“ ansprach. Man teilte mir mit, dass ich eventuell als Spender in Frage käme und dass mein Blut nochmal getestet werden müsse. Gesagt getan, das Ergebnis war offensichtlich gut.

Monate später klingelte das Telefon wieder und dann ging alles ganz schnell. Voruntersuchung, Aufklärung etc. Nach einem Tag in der Stiftung kam dann ein paar Tage später der Anruf „Herr Wiesler, Sie sind gesund, Sie können spenden.“
Zu keinem Zeitpunkt stand es zur Debatte einen Rückzieher zu machen. Extrem professionell, dennoch sehr lebendig und herzlich betreut, hatte ich dann meine Spende. Ehrlich gesagt, eine Tortur, aber bei dem Gedanken, vielleicht einem Menschen das Leben zu retten, das lässt alles verblassen. Diese Stammzellen, welche letztlich mir von meinen Eltern mitgegeben wurden, hatten mir diese Chance gegeben. Vielleicht geben sie dem Empfänger die Chance auf ein neues Leben, eine Chance den Krebs zu besiegen. Ganz besonders berührt mich dies, weil meine beiden Eltern an Krebs verstarben.

Typisieren auch Sie sich? Es ist eine gute Sache,
herzlichst Gerold Wiesler.