Hoffen – Helfen – Heilen
„Mein Name ist Jennifer Hövelmeyer, ich bin 26 Jahre alt und wohne im Kreis Steinfurt. Ich habe einen wundervollen Ehemann und lebe mit ihm im Haus meiner tollen Eltern. Außerdem habe ich auch eine kleine Schwester, die mir sehr viel bedeutet.
Ich arbeite im Rettungsdienst, wo ich eine Ausbildung als Notfallsanitäterin absolviere. Zudem ist es meine große Leidenschaft, mich ehrenamtlich beim DRK Recke zu engagieren. Dort habe ich mich bei meiner ersten Blutspende auch bei der Stefan-Morsch-Stiftung registriert. Menschen zu helfen ist für mich eine Herzensangelegenheit!


Die Zeit vor der Spende war wie eine Achterbahn fahren. Ein Mix aus Freude, Anspannung und Nervosität. Es ist toll, jemandem mit einer Spende die Chance auf ein neues Leben zu geben. Ich hatte anfangs ein paar Bedenken, wegen der Vorbereitungen zur Entnahme. Denn man muss sich ein Medikament geben. Es regt die Produktion der Stammzellen an. Aber bei der Voruntersuchung wird man super aufgeklärt und es wird ein ausführlicher Gesundheitscheck gemacht. Alle sind super freundlich, hilfsbereit und stehen bei Fragen zur Verfügung, JEDERZEIT.
 
Dass ich mich selbst spritzen musste, hat mich erstmal Überwindung gekostet. Das Medikament löst grippeähnliche Symptome aus, wie Gliederschmerzen. Das war aber auszuhalten und ließ sich mit Schmerzmitteln in den Griff bekommen. 
 
Die Spende dauerte bei mir fünf Stunden und verlief super. Danach habe ich mich erstmal mit Essen und Trinken gestärkt und noch einen Spaziergang gemacht. Bis dahin war die Anzahl der Stammzellen auch schon ausgewertet: es waren genug! Großartig, wozu unser Körper so in der Lage ist.
 
Ich würde es jederzeit wieder machen. Eine Stammzellspende kann Leben retten und ich hoffe, ich habe meiner Empfängerin in Kanada, damit geholfen. Ich wünsche ihr von Herzen alles Gute. Jeder von euch kann Menschenleben retten. Stellt euch nur mal vor, wie überwältigend es sein muss, wenn man hört, dass man einen passenden Stammzellspender/in gefunden hat!“
 
Wir sind bei vielen DRK-Blutspendeterminen vor Ort. Dort kann man sich auch als Stammzellspender:in in unserer Datei registrieren. Hier findet ihr die nächsten gemeinsamen Termine. Vor Ort füllt man vorher die Einwilligung aus und lässt sich während der Blutspende ein Röhrchen mehr abnehmen. Wer nicht bis zum nächsten Blutspendetermin warten möchte, kann sich auch gleich hier online registrieren.