Hoffen – Helfen – Heilen

Ca. 1990 habe ich mich als potentielle Spenderin registrieren lassen. Damals gab es einen Spendenaufruf wegen eines erkrankten Kindes im Saarland, der durch das Radio beworben wurde. Im Sommer 2009 kam ich als Spenderin in die engere Auswahl. Ich war sehr erstaunt. Ich hatte schon nicht mehr an meine Typisierung gedacht. Ich fand das alles sehr spannend. Mein Umfeld war eher wegen den Risiken besorgt, da ich einen kleinen Sohn habe.
Ich wurde bei der Voruntersuchung sehr gründlich untersucht. Dies war alles in einer sehr freundlichen Atmosphäre und alles wurde genaustens erklärt.

Die Stammzellentnahme verlief in einer sehr angenehmen und freundlichen Atmosphäre, aber war sehr anstrengend. Aber ich wurde ununterbrochen betreut und mit Medikamenten versorgt. Nach einem Tag war aber alles wieder ok. Nach der Entnahme war ich sehr müde und hatte einen starken Infekt, der sich hartnäckig hielt. Direkt nach der Spende hätte ich gesagt, dass ich nicht mehr spenden würde. Wenn ich jetzt aber zurück blicke bin ich inzwischen bei einem „vielleicht“.

Nach einem halben Jahr habe ich immer noch nicht erfahren, ob meine Spende erfolgreich war. Das finde ich sehr frustrierend, da ich immer noch nicht weiß, ob der ganze Aufwand einen „Sinn“ hatte. Eine bessere Rückmeldung wäre daher wünschenswert. In meinem Fall liegt das an den Ärzten in Amerika.