Bereits als Schülerin lässt sich Maria bei einer Typisierungsaktion an ihrer Schule als potenzielle Stammzellspenderin registrieren. Mittlerweile hat sie die Schulzeit hinter sich gelassen. Doch eine Sache aus dieser Zeit kommt wieder auf: die Stammzellspende. Für sie steht sofort fest, dass sie ihrem genetischen Zwilling helfen möchte: „…für mich war sofort klar, dass ich spenden möchte. Wann hat man schon die Möglichkeit, ein Leben zu retten?“ Da Maria per Apherese spendet, muss sie sich in dieser Zeit einen Botenstoff spritzen, der die Produktion von Stammzellen anregt. „Die Medikamente haben mich wirklich körperlich fertig gemacht – aber es hat sich gelohnt“, sagt Maria. Die eigentliche Entnahme verläuft ohne Probleme. Jetzt möchte Maria andere dazu ermutigen, sich ebenfalls zu registrieren: „Vielleicht braucht dich gerade dein Zwilling.“