Hoffen – Helfen – Heilen

Ich habe mich im Dezember 2010 an der Uni Paderborn, an der ich studiere, typisieren lassen. Anfang Februar 2011 habe ich erfahren, dass ich in die engere Auswahl für einen Patienten gekommen bin. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich einem Menschen auf diese besondere Art und Weise helfen darf. Einer Person, die mir zufällig genetisch ähnelt zu helfen empfand ich als Selbstverständlichkeit und als besondere Ehre. Meine Familie unterstützte mich von Anfang an und stand hinter mir. Auch meine Freunde fanden meine Entscheidung gut und positiv.
Die voruntersuchung verlief schnell und ohne Probleme. Ich fühlte mich gut vorbereitet und behandelt. Alle meine Fragen wurden beantwortet und das Info-Material war umfangreich und verständlich.

Von den Ärzten wurde mir dann die periphäre Stammzellentnahme aus dem Blut empfohlen. Somit wählte ich auch diese Möglichkeit, da sie mir auch am „schönsten“ vorkam.Sie verlief gut und schneller als gedacht. Nach knapp 3 Stunden war ich fertig. Die Beschwerden hatte ich mir schlimmer vorgestellt. Ich hatte nur kurzzeitig Schmerzen an der Entnahmestelle am Arm. Die Versorgung war sehr gut und zuvorkommend. Danach hatte ich keine Beschwerden mehr. Ich wrden auf jeden Fall wieder spenden.