Hoffen – Helfen – Heilen

Max Christmann

„Es gibt noch einige Leben zu retten, darum lasst euch typisieren!“, lautet Max Botschaft. Also, lest den Bericht über seine Stammzellspende und nutzt die Online-Typisierung, um potenzielle:r Lebensretter:in bei der Stefan-Morsch-Stiftung zu werden.

„Mein Name ist Max Christmann, ich bin 23 Jahre alt und wohne in Lieg im Hunsrück. In meiner Freizeit spiele ich Dart und ab und zu Fußball. Ich bin als Sachbearbeiter bei einem Finanzamt tätig. Vor etwa vier Jahren hat mein Arbeitgeber eine Typisierungsaktion mit der Stefan-Morsch-Stiftung gestartet. Da ich das sowieso auf dem Plan hatte, habe ich diese Möglichkeit natürlich genutzt.

Stammzellspender Max steht lächelnd vor einer Dartscheibe.

Mitte letzten Jahres habe ich den Anruf bekommen, in dem mir mitgeteilt wurde, dass ich als möglicher Spender in Frage komme. Mir war klar, dass ich auf jeden Fall helfen möchte – egal ob ambulant oder durch eine OP.

Nach ein paar Verzögerungen war es im Frühling soweit: Ich spendete ambulant per Apherese. Hierbei wird man an eine Maschine angeschlossen, in die aus dem einen Arm das Blut fließt. Das Gerät filtert die Stammzellen heraus. Danach wird das Blut über den anderen Arm wieder in den Körper geleitet. Bei mir hat das knapp drei Stunden gedauert. Die Zeit konnte ich gut mit Filmen überbrücken. Vor meiner Spende musste ich mir über ein paar Tage zweimal täglich ein Medikament spritzen, welches die Produktion der Stammzellen im Knochenmark anregt und sie in die Blutbahn übertreten lässt. Bis auf ein bisschen Kopf- und Gliederschmerzen, die aber gut auszuhalten waren, hatte ich keine Probleme.

Ich bin immer noch sehr froh darüber zu wissen, dass ich vielleicht jemandem das Leben gerettet habe. Nach der Entnahme wurde mir gesagt, dass ich für einen etwa 55-jährigen Mann aus Italien gespendet habe. Ich hoffe sehr, dass er die Behandlung gut annimmt und seine Krankheit so besiegen kann!

Viele Menschen sind in der gleichen Situation wie mein Empfänger. Leider wird nicht für jeden ein passender Spender gefunden. Wenn ich erkrankt wäre, würde ich Tag und Nacht hoffen, dass ein Spender für mich gefunden wird. Deshalb empfehle ich jedem, sich typisieren zu lassen. Es gibt noch einige Leben zu retten!“

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