Hoffen – Helfen – Heilen

2001 habe ich mich beim Blutspenden typisieren lassen und gehofft, damit einmal einem anderen Menschen helfen zu können. Als 2009 der Anruf kam, dass ich als passende Spenderin für einen Patienten infrage komme, war ich erst geschockt. Dann habe ich aber gedacht, jemandem helfen zu können, ist doch was Schönes. Alle aus meinem Umfeld waren sehr begeistert und fanden es toll, dass ich einem Menschen helfen möchte.
Die Voruntersuchung war ok, aber die Anfahrt nach Birkenfeld hat vier Stunden gedauert. Die Informationen und die Betreuung vonseiten der Stiftung vor und während der Spende waren super, kann man gar nicht beschreiben. Meine Betreuerin war immer für mich da, ich konnte sie jederzeit anrufen.

Die Stammzellspende im März 2010 verlief gut, war aber sehr anstrengend. Im Vorfeld hatte ich Angst, mir die Spritzen selbst zu geben. Das hat Überwindung gekostet, aber ich hab mir immer gesagt, dass es ja für einen guten Zweck ist. Als Nebenwirkungen verspürte ich Kopfschmerzen und Muskelkater am ganzen Körper, aber nach der Entnahme hatte ich keine Beschwerden mehr.

Ich habe alles Mögliche für den Patienten getan und würde es immer wieder tun.