Hoffen – Helfen – Heilen

Ich habe mich im Jahr 2001 typisieren lassen, um krebskranken Menschen eine Heilungschance zu bieten. Es handelte sich um eine Blutspendeaktion des DRK, wo auch die Stefan-Morsch-Stiftung vor Ort war.
Als ich im August 2009 zum ersten Mal angerufen wurde, habe ich sehr überrascht reagiert, weil ich nicht damit gerechnet hatte, dass ich mal ein identischer, passender Stammzellenspender sein könnte. Sofort stellte sich der Wunsch zu helfen ein. Meine Familie hat mich von Anfang an unterstützt, weil sie es für eine gute Sache halten. Meine Freunde fanden es anerkennenswert, hatten aber auch Bedenken wegen meiner Gesundheit.

Die Voruntersuchung war gründlich und gut organisiert. Mit der Betreuung war ich sehr zufrieden. Allerdings hatte ich eine lange Anfahrt, sodass alles sehr aufwendig war.

Die Stammzellspende war gut organisiert, mit bester Betreuung, und verlief reibungslos. Es hat aber lange gedauert und war dadurch körperlich anstrengend. Ich war erschöpft und müde; nicht direkt arbeitsunfähig, aber auch nicht fit. Trotzdem würde ich jederzeit wieder spenden. Um dem Patienten zu helfen, aber auch, für mich selbst. Denn es ist ein tolles Gefühl helfen zu können.