Hoffen – Helfen – Heilen

Sophia Frauzem

Eine Knochenmarkspende, bei der die Stammzellen aus dem Beckenkamm entnommen werden, ist gar nicht so schlimm – findet Sophia Frauzem (23) aus Harschbach:

„Als ich im Februar angerufen wurde, war ich im ersten Moment überrascht, aber ich habe mich auch gefreut. Nachdem ich eine Blutprobe zur Bestätigungstypisierung abgegeben hatte, hörte ich ein paar Wochen lang nichts mehr. Im April erhielt ich dann den Anruf, dass ich als Spenderin ausgewählt wurde. Schnell war klar, dass nur eine Knochenmarkspende in Frage kommt. Meine Sorgen über mögliche Nebenwirkungen wurden mir von der Stiftung und auch von den Ärzten bei der Voruntersuchung schnell genommen. Bereits drei Wochen später war die Spende. Morgens früh ging es los. Ich wurde in den OP-Raum gefahren, wo bereits der Arzt auf mich wartete. Der Eingriff dauerte gar nicht lange und ich war schnell wieder wach. Nach der OP merkte ich zwar die zwei kleinen Schnitte, aber ich hatte keine Schmerzen. Dadurch, dass es mir nach der Operation so gut ging, durfte ich das Krankenhaus noch am selben Abend verlassen. Auch in den nächsten Tagen hatte ich keine Beschwerden.

Meine Gedanken waren an diesen Tagen bei meiner noch sehr kleinen Empfängerin und ihrer Familie. Immer wieder habe ich mir vorgestellt, wie aufregend wohl alles für sie ist und wieviel Hoffnung ich der Familie schenke. Jetzt nach der Spende hoffe ich, dass die Stammzellen auch gut angenommen werden. Hoffentlich können wir uns irgendwann einmal kennenlernen. Ich wünsche der Familie viel Kraft für die kommenden Wochen und Monate. Ich denke jeden Tag an Euch!

Das Gefühl ein Menschenleben retten zu können ist unbeschreiblich – und erfüllt mich mit unfassbarem Glück und Stolz. Ich wünsche mir, dass meine Erfahrung andere Menschen dazu inspiriert, sich als #Stammzellspender registrieren zu lassen und ich ihnen die Angst vor einer Knochenmarkspende nehmen kann.“

Lass dich auch als Stammzellspender registrieren. Hier geht es direkt zum Online-Registrierungsformular.