Hoffen – Helfen – Heilen

Ich habe mich anlässlich der Erkrankung eines ehemaligen Jugendspielers unseres Vereins und durch Erfahrungen im Freundes- und Familienkreis typisieren lassen. Es fand im April 2007 im Rahmen der Aktion „Wir helfen Nils“ statt. Im Sommer 2009 habe ich dann erfahren, dass es mögliche Übereinstimmungen zu einem Patienten gibt. Mein Umfeld hat, nach anfänglicher Skepsis, sehr positiv auf die Möglichkeit reagiert, mit einer Stammzellspende einem Menschen helfen zu können. Die Skepsis war auf Unwissenheit bezüglich der Entnahmearten zurückzuführen, nicht auf die Spende an sich. Für mich war die Mitteilung zunächst eine „Belastung“ – hat sich aber dann in Verantwortung und Dankbarkeit gewandelt. Ich war glücklich einen Teil des mir widerfahrenen Glücks an einen bedürftigen Menschen geben zu dürfen. Aufgrund von Erfahrungen im nahen Kreis, kann man auch von einem Bedürfnis sprechen.
Im Oktober 2009 habe ich dann Stammzellen in Birkenfeld gespendet. Die Vorbereitung sowie die Durchführung verlief reibungslos und routiniert. Es waren auch einige teilweise starke Auswirkungen auf die verabreichten Spritzen vorhanden; gegen Ende der Vorbereitungsphase Kopf- und Gliederschmerzen. Aber die Betreuung war perfekt. Anschließend hatte ich noch einige Tage erhöhte Kopf- und Gliederschmerzen sowie Muskelkater an den Entnahmestellen. Aber ich wäre jederzeit bereit wieder zu spenden.