31. Januar 2020

Fußballer spenden 792 Euro gegen Leukämie

Mit dem Motto „Kick gegen Krebs“ unterstützten die Fußballer der SG Unnertal Berschweiler während einem Heimspiel im Herbst 2019 die Stefan-Morsch-Stiftung, Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke. 792 Euro sind an Spenden zusammengekommen, die jetzt an die gemeinnützige Stiftung überreicht wurden.

Kick gegen Krebs

Die Spendensumme setzt sich zusammen aus einem Teil der Eintrittsgelder, die die SG am Heimspieltag eingenommen hatte. Die Frauen des VfR Baumholders verkauften Waffeln und Glühwein auf dem Sportplatz für den guten Zweck, Zuschauer, Fußballer und Schiedsrichter steckten Geld in die Spendendosen. Auch die Ortsgemeinde Berschweiler und der FC Westrich Mettweiler unterstützen mit einer Geldspende.

„Wir haben viele junge, gesunde Sportler in unserem Verein. Mit dem Aufruf wollten wir die Gelegenheit schaffen, dass sie sich registrieren. Andere, wie die Ortsgemeinde und befreundete Fußballvereine haben mit Geldspenden kräftig aufgestockt“, erzählt Lukas Werner, Trainer der SG.

Soziales Engagement der Fußballvereine

Ortsbürgermeister Rouven Hebel ist stolz auf den wichtigen Impuls der Fußballer: „Die Sportler und Ehrenämtler haben über den Verein hinaus an einem Strang gezogen und eine große Aufmerksamkeit erreicht, vor allem mit der selbstgedrehten Videobotschaft, die der Verein jetzt auch für den Egidius Braun Preis der DFB Stiftung eingereicht hat.“

„Danke für dieses tolle Engagement im Kampf gegen Leukämie. Wir brauchen engagierte Partner, die mithelfen, andere zur Hilfe für Leukämiepatienten zu motivieren“, freut sich Emil Morsch, Repräsentant der Stefan-Morsch-Stiftung. Mithilfe von Spendengeldern wie den 792 Euro werden die Registrierungskosten finanziert, die für jede einzelne Typisierung anfallen (je 40 Euro). Zudem gibt die Organisation im Notfall finanzielle Hilfen. So können ungedeckte Kosten des Patienten, die durch eine Leukämie-Erkrankung entstanden sind und zu einer wirtschaftlichen Notlage geführt haben, übernommen werden.(az)

Wer mit seinem Verein eine Typisierungsaktion organisieren möchte, erfährt hier mehr.

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