Hoffen – Helfen – Heilen
11. Oktober 2020

Kevin Hanzen ist Stammzellspender

Kevin Hanzen aus Hallgarten ist in seinem Studium gerade ziemlich eingespannt. Trotzdem hat sich der 27-Jährige ein bisschen Zeit freigehalten, um für einen Menschen mit Blutkrebs Stammzellen zu spenden:

„Im Sommersemester 2017 registrierte ich mich bei einer Typisierungsaktion der Stefan-Morsch-Stiftung am Umwelt-Campus Birkenfeld. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, dass da eigentlich nichts kommen wird, was eine Spende anbelangt. So kann man sich irren…

Die Zeit vor der Spende war recht angenehm, die Handhabung der Medikamente zur Anregung der Zellproduktion ist einfach. (Wer Spritzen und Nadeln fürchtet, sollte die Augen schließen während er sich spritzt…) Einzig leichte Müdigkeit und unter Umständen Kopf- und Gliederschmerzen waren die einzigen Indikatoren, dass ich unter Medikamenten stand. Ebenso entspannt verlief die Entnahme. Man wird an eine Entnahmemaschine angeschlossen, die die Stammzellen vom Blut trennt (zentrifugiert). Der Vorgang ähnelt einer Blutspende, mit dem Zusatz, dass das gefilterte Blut ohne Stammzellen über den zweiten Schlauch wieder in den Arm zurückgeführt wird. Dabei heißt es warten, bis der Vorgang abgeschlossen ist. Über den Empfänger wusste ich zu dem Zeitpunkt nichts. Meine Hoffnung dabei war allerdings, dass er weiterleben kann.

Einfach formuliert: Ihr tut etwas Gutes. Es ist weder schwer, noch wirklich anstrengend.“

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