16. Dezember 2019

Kick gegen Krebs beim Hallenfußball-Turnier

Die Fußball-Frauen des FC Brücken sind nicht nur auf dem Feld ein Team, sondern auch bei der Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke: Zum dritten Mal starten die Fußballerinnen beim Hallenfußballturnier in der Großsporthalle Birkenfeld mit der Stefan-Morsch-Stiftung einen Aufruf, sich als Stammzellspender zu registrieren. Junge Erwachsene bis 40 Jahre können sich dort, am Samstag, 4. Januar, 12 bis 15 Uhr, kostenlos mit einer Speichelprobe typisieren lassen.

FC Brücken ruft zur Typisierung auf

Für Trainer Pascal Herrmann ist es selbstverständlich, den Kampf gegen Blutkrebs zu unterstützen. Seit seinem Zivildienst bei der Birkenfelder Stammzellspenderdatei ist er als Spender registriert: „Wir hoffen, dass wir noch einmal neue potenzielle Spenderinnen und Spender finden.“

Weitere Lebensretter gesucht

Jedes Jahr erkranken mehr als 11 000 Menschen an Leukämie – allein in Deutschland. Viele davon sind Kinder oder Jugendliche. Wenn Chemotherapie und Bestrahlung nicht helfen, ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance. Das funktioniert jedoch nur, wenn sich gesunde, junge Spender als mögliche Lebensretter zur Verfügung stellen. Herrmann wirbt deshalb erneut für die Typisierung: „Mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich die Chance, dass einem an Leukämie erkrankten Menschen geholfen werden kann. Wer bereits registriert ist, sollte sich aber nicht noch einmal typisieren lassen.“

Zum Turnier, das um 11 Uhr startet, kommen die Teams des SC Kirn-Sulzbach, SV Kottweiler-Schwanden, SV Dörbach, SG Leiselheim/Westhofen, SG Landstuhl/Mittelbrunn, DSG Breitenthal, FSG Kernscheid-Tarforst, SG Drais/Ingelheim, US Youth Soccer Europe, 1. FFC Kaiserslautern, VfL Weierbach, SV Hofeld, VfL Trier, SV Bretzenheim. Bis zum Finale um 18.30 Uhr wird im 10-Minuten-Takt gespielt.(az)

In wenigen Schritten zum möglichen Stammzellspender

Am Info-Stand der Stammzellspenderdatei dauert die Typisierung nur wenige Minuten. Man gibt seine Kontaktdaten an, unterschreibt die Einwilligung und gibt eine Speichelprobe ab. Bei Vorerkrankungen kann man sich vorab hier informieren, ob man sich trotzdem registrieren lassen kann. Unter der gebührenfreien Hotline 0800 – 76 67 724 sind Mitarbeiter der Stiftung direkt erreichbar.