24. August 2018

Leben retten bei ElectroLove Open Air

Ein Festival zum Fühlen, Feiern und Erleben“ – die „Electrolove will für eine Nacht der spannendste Club Deutschlands sein“, sagt Christian Schwinn von der Agentur Acpress, die zusammen mit der Verbandsgemeinde Herrstein, der Gemeinde Niederwörresbach und der Juchem Gruppe das Event organisieren. Die Veranstalter wollen aber auch etwas nachhaltiges Gutes mit dem Event verbinden. Deshalb haben sie die Stefan-Morsch-Stiftung eingebunden und rufen auf: „Lasst Euch typisieren! Mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich die Chance, dass Menschen mit Leukämie geholfen werden kann.“

Steinbruch Open Air

Clubfeeling im Steinbruch – die Location verspricht ein besonderes Erlebnis, eine Riesenfete, Top-DJs legen auf, bis in den Morgen. Die Prominenz der Szene ist am Start: Niels van Gogh, David Puentez, Blondee, Gestört aber Geil und der Housekasper sind einige davon. Die Electrolove ist am Freitag, 31.8. die erste Veranstaltung des Steinbruch Open Air im Sommer 2018. Gleich am darauffolgenden Tag, Samstag, 1.9. folgt der Klassik-Sommer mit Künstlern der neuen Philharmonie Frankfurt.

Die Stefan-Morsch-Stiftung ist mit ihrem roten englischen Doppeldeckerbus dabei, denn unter den Festivalbesuchern sollen auch Lebensretter für Leukämie- und Tumorkranke Patienten gefunden werden. Von 18 bis 22 Uhr kann man sich als Stammzellspender registrieren.

Leukämie kann jeden treffen

Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland etwa 11 000 Menschen an Leukämie. Viele davon sind Kinder. Wenn Chemotherapie und/oder Bestrahlung nicht helfen, ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance. Das funktioniert jedoch nur, wenn sich gesunde Spender als mögliche Lebensretter zur Verfügung stellen. In Spenderdateien wie der weltweit vernetzten Stefan-Morsch-Stiftung sind fast 32 Millionen Menschen registriert. Doch noch immer gibt es für manchen Patienten keinen passenden Spender.

Informieren und Lebensretter werden

Wer sich registrieren lassen will, füllt einen Fragebogen zum Gesundheitszustand aus, unterschreibt die Einwilligung und gibt eine Speichelprobe ab. Diese Probe geht dann zur Analyse ins Labor der Stiftung. Die Gewebemerkmale werden dort analysiert und pseudonymisiert an das deutsche Zentralregister der ZKRD in Ulm weitergegeben, wo sie für weltweite Suchanfragen zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen? Die Stefan-Morsch-Stiftung ist unter der gebührenfreien Hotline 08 00 – 766 77 24 oder über info@stefan-morsch-stiftung.de erreichbar. Auf der Homepage www.stefan-morsch-stiftung.de oder via Facebook kann man sich ebenfalls informieren und online registrieren. (mf)