Hoffen – Helfen – Heilen
01. Februar 2022

„Lebensretter-Cup“ für Organisatoren des Mörschieder Adventssingens

Stefan-Morsch-Stiftung ehrt langjähriges Engagement für Menschen in Not

Rund 16.200 Euro Geldspenden hat das fleißige Team des Mörschieder Adventssingens seit 2017 für die Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands erste Stammzellspenderdatei, gesammelt. Menschen in Not zu helfen – von diesem Ziel lässt sich die Vereinsgemeinschaft auch in Corona-Zeiten nicht abbringen. Als kleines Dankeschön für den großen Einsatz überreichte jetzt Bruno Zimmer, Vorstand der Stefan-Morsch-Stiftung, den Organisator:innen einen Pokal – den sogenannten Lebensretter-Cup.

Unterstützung für Menschen mit Leukämie

„Das mehrjährige Engagement der Aktiven, aber auch aller Firmen, Vereine und Menschen rund um Mörschied, ist überwältigend und etwas ganz Besonderes. Wir sind stolz, dass wir den Rückhalt dieser Gemeinschaft in unserem Kampf gegen Leukämie erfahren. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken“, erklärt Bruno Zimmer. Er überreicht den Lebensretter-Cup an Uwe Diehl, der den Pokal stellvertretend für das Organisationsteam des vorweihnachtlichen Singens auf der Freilichtbühne entgegennimmt. Uwe Diehl erklärt: „Ein wesentlicher Punkt der Veranstaltung ist und bleibt auch weiterhin die Hilfe für Menschen in unserer Region. Dieser Antrieb ist in unserer Gemeinschaft tief verwurzelt.“

Adventssingen per Livestream

Obwohl die Veranstaltung bereits im zweiten Jahr nicht wie gewohnt stattfinden konnte – nur in Form eines Livestreams des Gesangsduos – war das Spendenaufkommen vor Weihnachten trotzdem bemerkenswert hoch: Uwe Diehl überreichte den symbolischen Scheck über rund 7.400 Euro anteilig an die Stefan-Morsch-Stiftung für die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke sowie den Verein Kind für Kinder Kirschweiler e.V.

Geldspenden fließen in die Suche nach Stammzellspender:innen

Mithilfe von Geldspenden wie diesen leistet die Stiftung beispielsweise Unterstützung für Betroffene und ihre Familien, die sich durch die Erkrankung in einer finanziellen Notlage befinden. Darüber hinaus fließen Beträge wie diese konkret in die Suche nach neuen potenziellen Lebensretter:innen. Die Stammzelltransplantation eines nichtverwandten Spenders oder einer Spenderin ist für viele Leukämiekranke häufig die einzige Chance zu überleben, wenn Chemotherapie und Bestrahlung nicht helfen. Dafür müssen jedoch die genetischen Gewebemerkmale übereinstimmen. Da diese in unzähligen Varianten vorkommen, ist es wichtig, dass sich so viele Menschen wie möglich als potenzielle Lebensretter:innen typisieren lassen. Pro Person entstehen dabei Kosten von 40 Euro, etwa durch die aufwändigen Laboruntersuchungen, die von der Stefan-Morsch-Stiftung getragen werden. „Hier ist Solidarität gefragt – von Menschen, die sich vorsorglich in unsere Datei aufnehmen lassen – und zum anderen natürlich durch finanzielle Förderer, die dies und die Unterstützung von Betroffenen möglich machen“, betont Bruno Zimmer.

Mehr dazu, wie man die Leukämie- und Tumorhilfe unterstützen kann, findet man hier.

 

Ansprechpartner

Fabian Korb
Spendergewinnung
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