Hoffen – Helfen – Heilen
12. Oktober 2022

Löwenstark: Ein Mausklick für mehr Lebensretter:innen  

Lions Club St. Wendel unterstützt Stefan-Morsch-Stiftung im Kampf gegen Leukämie 

Gezielt junge Menschen über die Sozialen Netzwerke als Stammzellspender:innen gewinnen – und zusätzlich mit nur einem Mausklick Spenden für die Unterstützung von Leukämiekranken sammeln: Dafür haben sich jetzt der Lions Club St. Wendel und die Stefan-Morsch-Stiftung zusammengetan.

Einen Euro für die Leukämiehilfe spenden – und das ohne selbst Geld auszugeben? Eine gemeinsame Online-Aktion des Lions Club St. Wendel und der rheinland-pfälzischen Stefan-Morsch-Stiftung machen es möglich: Zusammen starten die gemeinnützigen Organisationen eine sogenannte Social-Sharing-Kampagne. Das Prinzip dahinter ist einfach: Wer die Aktionswebseite von Deutschlands erster Stammzellspenderdatei in den Sozialen Netzwerken teilt, hilft gleich doppelt: Für jeden geteilten Link spendet der Lions Club einen Euro – zusätzlich wird die Bevölkerung aufgerufen, sich als Stammzellspender:in zu registrieren. 

Handyansicht der Landingpage

Hier wird Engagement großgeschrieben

„Wir freuen uns sehr, auf diese Weise die Stefan-Morsch-Stiftung unterstützen zu können. Neue Spender und Spenderinnen bedeuten bessere Überlebenschancen für Menschen mit Leukämie in Deutschland und weltweit“, betont Ernst Urmetzer, Präsident des Lions Club St. Wendel. Seit mehr als 100 Jahren gibt es die Organisation, die sich für bürgerschaftliches Engagement, den Dienst an der Gemeinschaft und die Hilfe für Menschen in Not einsetzt. „Die Hilfe vor Ort, in der eigenen Gemeinde, deutschlandweit, aber auch international – das entspricht unserem Selbstverständnis und unserem Motto: Wir helfen gemeinsam!“ Allein in Deutschland engagieren sich in 1.580 Clubs rund 52.000 Frauen und Männer. Grundlage sind gemeinsame Werte wie Menschlichkeit, Freundschaft, Wahrhaftigkeit, staatsbürgerliches Bewusstsein und gesellschaftliche Verantwortung.  

Jede Registrierung als potenzielle:r Stammzellspender:in ist wichtig

„Unsere Gesellschaft überaltert immer mehr. Umso wichtiger ist es, dass sich so viele junge Menschen wie möglich als potenzielle Stammzellspender und -spenderinnen registrieren“, betont die Vorstandsvorsitzende der Stefan-Morsch-Stiftung, Susanne Morsch. „Auch die Pandemiejahre haben zu einem Rückgang bei den Neuregistrierungen geführt. Das müssen wir dringend auffangen, wenn es nicht in der Zukunft zu Versorgungslücken für Erkrankte kommen soll.“ Dafür benötigt die gemeinnützige Organisation auch Spendengelder: „Bei uns kann man sich bis 40 Jahre kostenlos registrieren. Darüber hinaus unterstützen wir Betroffene und ihre Angehörigen in finanziellen Notlagen – aber auch Forschung und Entwicklung für bessere Heilungschancen.“   

Eine Stammzelltransplantation bedeutet für viele Menschen mit Leukämie und anderen Blutkrebs-Erkrankungen die einzige Chance zu überleben – wenn Chemotherapien und Bestrahlung nicht den gewünschten Erfolg bringen. Jeder zehnte Betroffene in Deutschland findet auch heute keine:n passende:n Spender:in. Bei einer Stammzelltransplantation kommt es auf die genetischen Gewebemerkmale an, die bei Spender:in und Empfänger:in übereinstimmen müssen. Diese gibt es jedoch in einer unendlichen Vielfalt.

Typisiert euch jetzt!

Ihr wollt euch registrieren? Das geht ganz einfach in wenigen Schritten per Online-Typisierung. Noch Fragen zu Typisierung und Stammzellspende? Mehr darüber erfahrt ihr in unseren » FAQs.

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