Hoffen – Helfen – Heilen
25. September 2021

Spender Oliver: "Helfen ist der Grundpfeiler unserer Gesellschaft!"

„Ich heiße Oliver Blasberg, bin glücklich verheiratet und wohne in Flörsheim am Main. Beruflich widme ich mich seit Beginn meiner Laufbahn dem Thema Energie und ich möchte dieses spannende Thema auch bis zu meiner Rente verfolgen. In meiner Freizeit lese ich sehr gerne und wandere am liebsten mit meiner Frau in der näheren Umgebung oder unterwegs auf Reisen.

Bei der Stefan-Morsch-Stiftung habe ich mich vor einigen Jahren bei einer Aktion meines damaligen Arbeitgebers der Süwag Gruppe registrieren lassen. Ich kann nur andere Unternehmen dazu aufrufen diesem großartigen Beispiel zu folgen und ebenfalls Aktionen am Arbeitsplatz zu organisieren.

Die Zeit vor der Spende war sehr spannend, da ich mir Gedanken gemacht habe, ob die Spende das erwünschte Ergebnis für den Empfänger erzielen wird. Hinsichtlich was auf mich zukommen wird, musste ich mir sehr wenig Gedanken machen, da die sehr gute Betreuung durch die Stefan-Morsch Stiftung anhand reichlicher Informationen zum Thema alle Unklarheiten beseitigte.

Die Entnahme an sich war gar nicht schlimm und stand nie zur Debatte, da ich auch hier stets sehr gut betreut wurde. Das ein oder andere private Gespräch mit den verantwortlichen Personen machte die Stimmung auch sehr angenehm. Maximal das Liegen in einer annähernd gleichen Position für einige Stunden war irgendwann etwas unangenehm, aber ein geringer Aufwand für ein Menschenleben.

Über den Empfänger ist mir nicht viel bekannt – ich denke jedoch auch, dass dies keine Rolle bei der Entscheidung spielen sollte. Wichtig ist allein, dass man einem anderen Menschen ermöglicht, ein längeres und gesundes Leben zu führen.

Anderen Personen zu helfen halte ich für sehr wichtig und würde sogar behaupten, dass dies der Grundpfeiler unserer Gesellschaft und dem Zusammenleben ist. Besonders am Beispiel einer Stammzellenspende ist zu erkennen, dass der Aufwand und das Risiko für einen selbst sehr überschaubar sind – der Nutzen jedoch ist immens. Vor diesem Hintergrund der Asymmetrie war es für mich sofort klar, dass ich keinen weiteren Gedanken verschwenden muss. Deshalb denke ich, dass sich möglichst viele Menschen typisieren lassen sollten, um möglichst vielen Personen helfen zu können.“

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